Image
Verdachtspunkt Am Mühlenbach - Karte mit 500-Meter-Radius
Auf der Karte ist der 500-Meter-Radius, in dem die Anwohner*innen der einer möglichen Entschärfung vorab evakuiert werden müssten.

Am Mühlenbach: 3 Verdachtspunkte werden am 12.8. untersucht – Detektierte Metallteile könnten Blindgänger sein – Mobilitätseingeschränkte Personen melden sich vorab

Am künftigen Standort des Hauses der Familie (Am Mühlenbach) überprüft der Kampfmittelbeseitigungsdienst Westfalen-Lippe am Mittwoch, 12. August 2026, ob sich Kampfmittel im Boden befinden, die entschärft werden müssen. Wichtig: Aktuell steht nicht fest, dass dort ein Blindgänger im Boden liegt. Es gibt lediglich Hinweise auf Gegenstände aus Metall.

Sollte ein Kampfmittel entschärft werden, müssen die Anwohner*innen vorab evakuiert werden. Bei einem Evakuierungsradius von 250 Metern wären etwa 900 Personen betroffen, bei einem Radius von 500 Metern etwa 3.700 Personen. Kommt es zu einer Entschärfung, muss in jedem Fall die Kreuzung Castroper Straße/Südring gesperrt werden.

Eine Karte mit 250- und 500-Meter-Radius und ein Verzeichnis der Straßen mit den entsprechenden Hausnummern stehen auf der städtischen Internetseite unter www.datteln.de/verdachtspunkt bereit – inklusive weiterer Infos zur geplanten Verdachtspunktüberprüfung. Bei einer Evakuierung stehen der Stadtverwaltung mehrere Hilfsdienste zur Seite. Bei der Verkehrslenkung wird die Stadtverwaltung zusätzlich von der Polizei unterstützt.

Mobilitätseingeschränkte Personen melden sich ab sofort

Um die passende Anzahl von Fahrzeugen für mobilitätseingeschränkte Personen bereitstellen zu können, bittet die Stadtverwaltung betroffene Personen darum, sich ab sofort telefonisch unter 02363/107-400 zu melden.

Wer zählt zu den mobilitätseingeschränkten Personen?

Zu den mobilitätseingeschränkten Personen zählen alle, die Hilfe bei der Evakuierung benötigen, weil sie zum Beispiel auf einen Rollator oder auf einen Rollstuhl angewiesen oder bettlägerig sind.

Wie lange dauert eine mögliche Entschärfung?

Wie lange eine mögliche Entschärfung einschließlich Evakuierung der Anwohner*innen dauert, lässt sich vorab leider nicht abschätzen. Das Ordnungsamt rät den Anwohner*innen deshalb, vorsichtshalber wichtige Medikamente und auch Haustiere mitzunehmen. Mitentscheidend ist, dass die Anwohner*innen ihre Häuser zügig verlassen, nachdem sie vom städtischen Personal darauf hingewiesen wurden.

Aufenthaltsraum

Als Aufenthaltsraum während einer möglichen Evakuierung steht die Gustav-Adolf-Schule bereit.

Allgemeine Fragen zur Evakuierungsmaßnahme

Für allgemeine Fragen rund um die Evakuierungsmaßnahme ist das städtische Service-Telefon unter 02363/107-400 erreichbar. Weitere aktuelle Informationen zur Lage erhalten die Bürger*innen über die Warn-App NINA.