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Bagger an einem Verdachtspunkt
Aktueller Verdachtspunkt

Verdachtspunkte Am Mühlenbach

AKTUELLES

AKTUALISIERUNG 12.8.2026, 10.27 Uhr: An allen drei Verdachtspunkten wurde kein Blindgänger gefunden. Bei den detektierten Metallteilen handelt es sich um Eisenstangen. Es wird heute Am Mühlenbach keine Evakuierung geben.

Wir wünschen Ihnen einen guten Tag!

Messungen weisen auf drei Metallteile hin, die Blindgänger sein könnten – Mobilitätseingeschränkte Personen melden sich telefonisch

Am künftigen Standort des Hauses der Familie (Am Mühlenbach) überprüft der Kampfmittelbeseitigungsdienst Westfalen-Lippe am Mittwoch, 12. August 2026, ob sich Kampfmittel im Boden befinden, die entschärft werden müssen. Wichtig: Aktuell steht nicht fest, dass dort ein Blindgänger im Boden liegt. Es gibt lediglich Hinweise auf Gegenstände aus Metall.

Sollte ein Kampfmittel entschärft werden, müssen die Anwohner*innen vorab evakuiert werden. Bei einem Evakuierungsradius von 250 Metern wären etwa 900 Personen betroffen, bei einem Radius von 500 Metern etwa 3.700 Personen. Kommt es zu einer Entschärfung, muss in jedem Fall die Kreuzung Castroper Straße/Südring gesperrt werden.

Eine Karte mit 250- und 500-Meter-Radius und ein Verzeichnis der Straßen mit den entsprechenden Hausnummern stehen auf der städtischen Internetseite unter www.datteln.de/verdachtspunkt bereit – inklusive weiterer Infos zur geplanten Verdachtspunktüberprüfung. Bei einer Evakuierung stehen der Stadtverwaltung mehrere Hilfsdienste zur Seite. Bei der Verkehrslenkung wird die Stadtverwaltung zusätzlich von der Polizei unterstützt.

Häufig gestellte Fragen und Antworten (FAQs)

Wie erfahren Sie, dass es zu einer Entschärfung kommt?
Mitarbeiter*innen der Stadt Datteln werden an allen Wohnungen und Häusern klingeln, die geräumt werden müssen. Außerdem informieren wir Sie über auf der Startseite von www.datteln.de, über Facebook und Instagram sowie über die Warn-App Nina. Außerdem informieren wir die Medien.

Wie lange kann die Entschärfung inklusive Evakuierung dauern, wenn ein Blindgänger gefunden wird?
Das lässt sich leider nicht abschätzen. Es gab Entschärfungen, bei denen die Bürger*innen nach zwei bis vier Stunden wieder zurück in ihre Wohnungen konnten. Evakuierung und Entschärfung können sich aber auch bis in die Abendstunden ziehen. Die Dauer hängt auch von Beschaffenheit und Zustand des Zünders ab. Mitentscheidend ist vor allem, dass die Anwohner*innen zügig ihre Häuser verlassen, nachdem sie vom städtischen Personal darauf hingewiesen wurden.

Wo können Sie sich bei einer möglichen Entschärfung aufhalten?
Die Stadtverwaltung stellt Aufenthaltsräume für Anwohner*innen bereit, die nicht die Möglichkeit haben, sich während einer möglichen Entschärfung bei Verwandten, Freunden oder Bekannten aufzuhalten.

Woher erfahren Sie, dass Sie nach einer möglichen Entschärfung wieder nach Hause können?
Wir informieren Sie über die Startseite von www.datteln.de, über Facebook und Instagram sowie und über die Warn-App Nina. Außerdem informieren wir die Medien.

Was Sie beachten sollten, wenn Sie Ihr Haus, Ihre Wohnung verlassen müssen
  • Wenn Sie das Haus wegen einer Bombenentschärfung verlassen, denken Sie bitte daran, dass es mehrere Stunden bis zu Ihrer Rückkehr dauern kann.
  • Nehmen Sie wichtige Medikamente und Ihre Ausweispapiere mit.
  • Versorgen Sie Ihre Haustiere ausreichend oder nehmen Sie sie mit.
  • Bitte verlassen Sie Ihr Haus zeitnah, wenn Sie von den Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung darum gebeten werden. Wenn Sie sich weigern, verzögern Sie den Beginn der Bombenentschärfung, verlängern unnötig die Dauer der Abwesenheit für alle und verärgern damit Ihre ebenfalls betroffenen Nachbar*innen. Wenn Sie das Haus nicht verlassen, obwohl Sie dazu aufgefordert werden, kann das mit einer Geldstrafe geahndet werden, die mitunter im vierstelligen Bereich liegen kann (Straftatbestand).
Beförderung mobilitätseingeschränkter Personen

Wenn Sie absehen können, dass Sie im Falle einer Evakuierung einen Kranken- oder Liegendtransport benötigen, melden Sie sich bitte vorab telefonisch unter 02363/107-400 - spätestens am 11.8.2026 morgens!

Zu den mobilitätseingeschränkten Personen zählen alle, die Hilfe bei der Evakuierung benötigen, weil sie zum Beispiel auf einen Rollator oder einen Rollstuhl angewiesen oder bettlägerig sind. Das Verzeichnis mit den Straßen und Hausnummern finden Sie auf dieser Seite.

Info-Telefon

Wenn Sie Fragen haben, erhalten Sie am Tag der Überprüfung des Verdachtspunkts weitere Infos unter der Telefonnummer 02363/107-400 zu den Öffnungszeiten des Rathauses.

Aufenthaltsraum

Als Aufenthaltsraum während einer möglichen Evakuierung stehen die Gustav-Adolf-Schule, Mozartstraße 1, für alle Anwohner*innen bereit, die nicht bei Freunden oder Verwandten unterkommen können oder keine andere Möglichkeit haben, sich aufzuhalten.