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Das Team des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Westfalen-Lippe, das an der Frankfurter Straße 6 Blindgänger entschärft hat.
Bild zeigt das Team des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Westfalen-Lippe, das an der Frankfurter Straße sechs Blindgänger entschärft hat.

Frankfurter Straße: Entschärfung erfolgreich - 6 Blindgänger entschärft - B 235 ist wieder freigegeben

Sechs Verdachtspunkte an der Frankfurter Straße werden am Mittwoch, 20. Mai 2026, auf mögliche Blindgänger überprüft. Sollte eine Entschärfung erforderlich sein, werden die Anwohner*innen im Umkreis von 500 Metern evakuiert. Personen, die mobilitätseingeschränkt sind, melden sich bis 19. Mai telefonisch unter 02363/107-400, damit die Stadtverwaltung die Abholung frühzeitig organisieren kann.

AKTUELLES

20.5.2026, 16.37 Uhr: Ein großer Tag geht zu Ende! Alle sechs Blindgänger an der Castroper Straße sind entschärft. Dafür danken wir den Mitarbeiter*innen des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Arnsberg! Wir danken aber auch unseren Kolleg*innen, die bei der Evakuierung mitgeholfen haben, der Polizei, dem THW und den anderen Hilfsdiensten. Vielen Dank! Es ist gut zu wissen, dass ihr da seid, wenn wir euch brauchen :-)

20.5.2025, 14.53 Uhr: Nach der Evakuierung hat es leider noch etwas gedauert, weil es sich ein paar Anwohner*innen nicht nehmen ließen, durch den gesperrten Bereich zu laufen. Aber jetzt sind die Mitarbeiter*innen des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Arnsberg unter sich und können sich um die Entschärfung der sechs Blindgänger kümmern ...

20.5.2026, 13.54 Uhr: Die Evakuierung ist beendet, alle Menschen mit Mobilitätseinschränkung sind abgeholt worden. Mittlerweile sind insgesamt sechs Kampfmittel gefunden worden. Die Entschärfung startet in Kürze.

20.5.2026, 13.43 Uhr: Die Evakuierung läuft; wir gehen davon aus, dass sie bald abgeschlossen ist.

20.5.2026, 11.30 Uhr: Die Evakuierung hat mit etwas Verspätung begonnen.

20.5.2026, 10.37 Uhr: Es sind zwei weitere Blindgänger gefunden worden, die heute entschärft werden. Insgesamt sind es also vier: ein britisches und drei amerikanische 250-Kilo-Kampfmittel.

20.5.2026, 10.06 Uhr: Es steht jetzt fest: Es müssen zwei Blindgänger entschärft werden. Die Evakuierung beginnt um 11 Uhr; ab dann ist der gesamte 500-Meter-Radius gesperrt; dazu gehört auch die B 235.

20.5.2026, 8.10 Uhr: Wir halten Sie auf den Laufenden und informieren Sie, sobald feststeht, dass der Bereich wegen einer Blindgängerentschärfung geräumt werden muss. Aktuell ist die B 235 NICHT gesperrt.

19.5.2026 - Am Mittwochmorgen, 20. Mai 2026, starten sehr früh die Vorbereitungen für eine mögliche Evakuierung - unabhängig davon, ob eine Evakuierung tatsächlich stattfinden wird. Das bedeutet, dass schon viele der insgesamt rund 250 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und von diversen Hilfsorganisationen mit Einsatzfahrzeugen unterwegs und im Stadtgebiet wahrnehmbar sein werden.

Wer zählt zu den mobilitätseingeschränkten Personen?

Zu den mobilitätseingeschränkten Personen zählen alle, die Hilfe bei der Evakuierung benötigen, weil sie zum Beispiel auf einen Rollator oder Rollstuhl angewiesen oder bettlägerig sind.

Das Ordnungsamt geht davon aus, dass die mögliche Evakuierung schon vormittags startet, falls ein Blindgänger gefunden wird, der entschärft werden muss. Dann müssen knapp 3.300 Personen evakuiert werden. Außerdem wird die Castroper Straße (B 235) zwischen Meisterweg und Neuer Weg gesperrt.

Eine Karte mit dem 500-Meter-Radius und ein Verzeichnis der Straßen mit den entsprechenden Hausnummern stehen auf der städtischen Internetseite (Link s. hellblauer Kasten) bereit – inklusive weiterer Infos zur geplanten Verdachtspunktüberprüfung. Bei einer Evakuierung stehen der Stadtverwaltung viele Hilfsdienste zur Seite. Die Polizei unterstützt die Stadtverwaltung zusätzlich bei der Verkehrslenkung.

Dauer einer möglichen Entschärfung ist nicht einschätzbar

Wie lange eine mögliche Entschärfung einschließlich Evakuierung der Anwohner*innen dauert, lässt sich vorab leider nicht abschätzen. Bei sechs Verdachtspunkten ist jedoch davon auszugehen, dass Evakuierung und Entschärfung sowie alle weiteren Maßnahmen bis zum Abend dauern können. Anwohner*innen sollten vorsichtshalber wichtige Medikamente und auch ihre Haustiere mitnehmen. Mitentscheidend ist vor allem, dass die Anwohner*innen zügig ihre Häuser verlassen, nachdem sie vom städtischen Personal darauf hingewiesen wurden.

Aufenthaltsraum

Als Aufenthaltsraum während einer möglichen Evakuierung stehen die Stadthalle und das Feuerwehrgerätehaus in Horneburg bereit.

Allgemeine Fragen zur Evakuierungsmaßnahme

Für allgemeine Fragen rund um die Evakuierungsmaßnahme ist das städtische Service-Telefon unter 02363/107-400 erreichbar. Weitere aktuelle Informationen zur Lage erhalten die Bürger*innen über die Warn-App NINA.