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Bagger an einem Verdachtspunkt
Aktueller Verdachtspunkt

Verdachtspunkt Bülowstraße

Messungen haben ergeben, dass in einem Vorgarten Metall im Boden liegt - dabei könnte es sich um einen Blindgänger handeln

Erst im November hat der Kampfmittelbeseitigungsdienst Arnsberg einen Blindgänger an der Margaretenstraße entschärft. Für Mittwoch, 11. Februar 2026, steht die nächste Überprüfung eines Verdachtspunkts an – diesmal an der Bülowstraße.

Wird ein Kampfmittel gefunden, das entschärft werden muss, müssten bei einem 250-Meter-Radius über 780 Personen und beim 500-Meter-Radius über 2.700 Personen evakuiert werden. Da der Radius unter anderem vom Gewicht des Blindgängers abhängig ist, könnte er bei einem größeren Kampfmittel erweitert werden. Eine Karte mit den wahrscheinlichsten Radien (250 und 500 Meter) sowie ein Verzeichnis der Straßen mit den entsprechenden Hausnummern stehen auf der städtischen Internetseite unter www.datteln.de/verdachtspunkt bereit – inklusive weiterer Infos zur geplanten Verdachtspunktüberprüfung.

Aktuell steht nicht fest, ob eine Entschärfung durchgeführt werden muss! Die Stadtverwaltung bereitet sich dennoch auf eine mögliche Evakuierung mit anschließender Entschärfung vor. Dazu zählt auch, dass die passende Anzahl von Fahrzeugen bereitsteht, die mobilitätseingeschränkte Personen befördern. Um die Beförderung bei einer Evakuierung besser planen zu können, bittet die Stadtverwaltung betroffene Personen im 250-Meter-Radius darum, sich bis spätestens zum Morgen des 10.2.2026 telefonisch unter 02363/107-400 zu melden. So kann die entsprechende Anzahl an Fahrzeugen bereitgestellt werden.

Messungen erforderlich für Erneuerung der Gasleitungen an der Bülowstraße

Die Messungen im Erdreich waren erforderlich, weil beim Ausbau der Bülowstraße auch Gasleitungen erneuert werden sollten. Die Messungen, die nach einer Auswertung von Luftbildern erfolgten, haben ergeben, dass sich in fünf Metern Tiefe ein metallischer Gegenstand befindet. Ob es sich dabei tatsächlich um einen Blindgänger handelt, der entschärft werden muss, überprüfen Mitarbeiter*innen des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Arnsberg. Erst dann steht auch fest, ob eine Evakuierung mit folgender Entschärfung erforderlich ist.

Bei einer Evakuierung wird die Stadtverwaltung von THW, DRK und der Polizei unterstützt. Die Polizei unterstützt die Stadtverwaltung zusätzlich bei der Verkehrslenkung.

Aktuelle Infos zur Evakuierungsmaßnahme

Aktuelle Informationen zur Lage erhalten Sie unter anderem über die Warn-App NINA. Die Stadtverwaltung informiert Sie außerdem aktuell über Facebook, Instagram und auf dieser Internetseite.

Häufig gestellte Fragen und Antworten (FAQs)

Wie erfahren Sie, dass es zu einer Entschärfung kommt?
Mitarbeiter*innen der Stadt Datteln werden an jeder Wohnung, an jedem Haus anklingeln, das geräumt werden muss. Außerdem informieren wir Sie über auf der Startseite von www.datteln.de, über Facebook, Instagram und Twitter und über die Warn-App Nina. Außerdem informieren wir die Medien

Wie lange kann die Entschärfung inklusive Evakuierung dauern, wenn ein Blindgänger gefunden wird?
Das lässt sich leider nicht abschätzen. Es gab Entschärfungen, bei denen die Bürger*innen nach zwei bis vier Stunden wieder zurück in ihre Wohnungen konnten. Evakuierung und Entschärfung können sich aber auch bis in die Abendstunden ziehen. Die Dauer hängt auch von Beschaffenheit und Zustand des Zünders ab. Mitentscheidend ist vor allem, dass die Anwohner*innen zügig ihre Häuser verlassen, nachdem sie vom städtischen Personal darauf hingewiesen wurden..

Wo können Sie sich bei einer möglichen Entschärfung aufhalten?
Die Stadtverwaltung stellt Aufenthaltsräume für Anwohner*innen bereit (s. o.), die nicht die Möglichkeit haben, sich während einer möglichen Entschärfung bei Verwandten, Freunden oder Bekannten aufzuhalten.

Woher erfahren Sie, dass Sie nach einer möglichen Entschärfung wieder nach Hause können?
Wir informieren Sie über die Startseite von www.datteln.de, über Facebook, Instagram und Twitter und über die Warn-App Nina. Außerdem informieren wir die Medien.

Was Sie beachten sollten, wenn Sie Ihr Haus, Ihre Wohnung verlassen müssen
  • Wenn Sie das Haus wegen einer Bombenentschärfung verlassen, denken Sie bitte daran, dass es mehrere Stunden bis zu Ihrer Rückkehr dauern kann.
  • Nehmen Sie wichtige Medikamente und Ihre Ausweispapiere mit.
  • Versorgen Sie Ihre Haustiere ausreichend oder nehmen Sie sie mit.
  • Bitte verlassen Sie Ihr Haus zeitnah, wenn Sie von den Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung darum gebeten werden. Wenn Sie sich weigern, verzögern Sie den Beginn der Bombenentschärfung, verlängern unnötig die Dauer der Abwesenheit für alle und verärgern damit Ihre ebenfalls betroffenen Nachbar*innen. Wenn Sie das Haus nicht verlassen, obwohl Sie dazu aufgefordert werden, kann das mit einer Geldstrafe geahndet werden, die mitunter im vierstelligen Bereich liegen kann (Straftatbestand).
Info-Telefon

Wenn Sie Fragen haben, erhalten Sie am Tag der Überprüfung des Verdachtspunkts weitere Infos unter der Telefonnummer 02363/107-400 zu den Öffnungszeiten des Rathauses.

Aufenthaltsraum

Als Aufenthaltsraum während einer möglichen Evakuierung steht die Stadthalle (Kolpingstraße) für alle Anwohner*innen bereit, die nicht bei Freunden oder Verwandten unterkommen können oder keine andere Möglichkeit haben, sich aufzuhalten.

Beförderung mobilitätseingeschränkter Personen

Wenn Sie absehen können, dass Sie im Falle einer Evakuierung einen Kranken- oder Liegendtransport benötigen, melden Sie sich bitte telefonisch unter 02363/107-400 - möglichst bis 10.2.2026 morgens.

Zu den mobilitätseingeschränkten Personen zählen alle, die Hilfe bei der Evakuierung benötigen, weil sie zum Beispiel auf einen Rollator oder einen Rollstuhl angewiesen oder bettlägerig sind. Das Verzeichnis mit den Straßen und Hausnummern finden Sie auf dieser Seite.