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Schneeräumung in der Kritik: KSD wird sich im Winterdienst bei Extremwitterungslagen zukunftsorientiert neu aufstellen
Das Bild zeigt ein Winterdienstfahrzeug des KSDs im Einsatz.

13.2.2021 - Die Stadtverwaltung hat für den aktuellen Wintereinsatz einiges an Kritik erhalten. Die Situation hat sich zwar gebessert, vor allem weil die Mitarbeiter*innen mittlerweile im Schichtbetrieb bis in die Nacht im Dienst sind, um weiter die Straßen zu räumen. Dennoch: Die Eisschichten sind auf Grund der hohen Minustemperaturen sehr hartnäckig und lassen sich noch immer nicht ganz von der Straße entfernen.

„Wir möchten uns eigentlich nicht mit anderen Städten vergleichen und uns auf unsere Infrastruktur konzentrieren, aber in den sozialen Medien wird genau das immer getan und behauptet, dass es dort besser läuft, aber auch andere Städte haben mit diesen hartnäckigen Problemen zu kämpfen,“ sagt Frank Kuhs, Leiter des Kommunalen Servicebetriebs Datteln – KSD. „Dennoch können wir nach den vergangenen Tagen im Zuge der Selbstreflexion erkennen, dass bei uns in Datteln nicht alles optimal gelaufen ist. Wir sind für die Bürger*innen und für die Stadt da und sind mit dem Ansatz eines sehr hohen logistischen und personellen Aufwands an diese außergewöhnliche Witterungslage herangegangen. Jedoch müssen auch wir uns der Selbstkritik stellen und die entsprechenden Schlüsse daraus ziehen.“

Maschinenpark funktionierte einwandfrei

Kuhs weiter: „Auch wenn einiges an Kritik geäußert worden ist, muss ich persönlich feststellen, dass unsere Mitarbeiter*innen sehr großen vorbildlichen Einsatz gezeigt haben, um die Lage in den Griff zu bekommen. An dieser Stelle möchte ich auch positiv hervorheben, dass der Maschinenpark einwandfrei funktionierte und somit ein dauerhafter Räumbetrieb gewährleistet werden konnte. So konnte die Abfallwirtschaft inklusive des Recyclinghofes im Gegensatz zu anderen Kommunen weiterhin durchgeführt werden.“

Angepasstes Winterdienstkonzept für Extremwetterlagen

Bis in die nächste Woche hinein werden die Mitarbeiter*innen des KSDs die Straßen räumen. Anschließend wird mit allen Beteiligten über das weitere Vorgehen gesprochen. „Wir möchten mit der Kritik offen umgehen, bitten aber um Verständnis dafür, dass wir nicht jede E-Mail und jede Anfrage zu diesem Thema individuell beantworten können“, sagt Frank Kuhs. „Sobald sich die Lage entspannt, werden wir mit allen Mitarbeiter*innen den erfolgten Winterdienst 2021 aufarbeiten und aus den Ergebnissen zukunftsorientiert ein angepasstes Winterdienstkonzept für solche Extremwitterungslagen neu aufstellen.“