Verdachtspunkt an der Bülowstraße wird morgen überprüft - Wird ein Kampfmittel mit Zünder gefunden, wird es am selben Tag entschärft
Die nächste Überprüfung eines Verdachtspunktes ist für morgen, Mittwoch, 11. Februar 2026, an der Bülowstraße geplant. Sollte ein Kampfmittel gefunden werden, das entschärft werden muss, müssten bei einem 250-Meter-Radius über 780 Personen und beim 500-Meter-Radius über 2.700 Personen evakuiert werden.
Wie erfahren die Bürger*innen, ob es zu einer Evakuierung kommt? Die Stadtverwaltung informiert auf ihrer Internetseite, auf Facebook und Instagram. Zu Beginn der Evakuierung klingeln Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung an allen Wohnungen und Häusern, die geräumt werden müssen.
Eine Karte mit den wahrscheinlichsten Radien (250 und 500 Meter) sowie ein Verzeichnis der Straßen mit den entsprechenden Hausnummern stehen auf der städtischen Internetseite unter www.datteln.de/verdachtspunkt bereit. Der Radius hängt unter anderem vom Gewicht des Blindgängers ab; deshalb kann es sein, dass er erweitert werden muss, wenn ein größeres Kampfmittel gefunden wird.
Mobilitätseingeschränkte Bürger*innen, die im 250-Radius bzw. im 500-Meter-Raidus wohnen und aus ihrer Wohnung abgeholt werden müssen, melden sich telefonisch unter 02363/107-400. Zu den mobilitätseingeschränkten Personen zählen alle, die Hilfe bei der Evakuierung benötigen, weil sie zum Beispiel auf einen Rollator oder Rollstuhl angewiesen oder bettlägerig sind.
Dauer einer möglichen Entschärfung nicht einschätzbar
Wie lange eine mögliche Entschärfung inklusive Evakuierung der Anwohner*innen dauert, lässt sich vorab leider nicht abschätzen.
Stadthalle ist Aufenthaltsraum für Anwohner*innen
Als Aufenthaltsraum während einer möglichen Evakuierung steht die Stadthalle für alle Anwohner*innen bereit, die nicht bei Freunden oder Verwandten unterkommen können oder keine andere Möglichkeit haben, sich aufzuhalten.
Für allgemeine Fragen rund um die Evakuierungsmaßnahme erreichen Sie das städtische Service-Telefon unter 02363/107-400. Weitere aktuelle Informationen zur Lage erhalten Sie über die Warn-App NINA.
Allgemeine Infos über das Vorgehen bei der Blindgängersuche.