Sechs Blindgänger-Verdachtspunkte an der Frankfurter Straße: Öffnung am 20.5. – Mobilitätseingeschränkte Personen melden sich telefonisch vorab
Sechs Verdachtspunkte an der Frankfurter Straße werden am Mittwoch, 20. Mai 2026, auf mögliche Blindgänger überprüft. Sollte eine Entschärfung erforderlich sein, werden die Anwohner*innen im Umkreis von 500 Metern evakuiert. Personen, die mobilitätseingeschränkt sind, melden sich bis 19. Mai telefonisch unter 02363/107-400, damit die Stadtverwaltung die Abholung frühzeitig organisieren kann.
Wer zählt zu den mobilitätseingeschränkten Personen?
Zu den mobilitätseingeschränkten Personen zählen alle, die Hilfe bei der Evakuierung benötigen, weil sie zum Beispiel auf einen Rollator oder Rollstuhl angewiesen oder bettlägerig sind.
Das Ordnungsamt geht davon aus, dass die mögliche Evakuierung schon vormittags startet, falls ein Blindgänger gefunden wird, der entschärft werden muss. Dann müssen knapp 3.300 Personen evakuiert werden. Außerdem wird die Castroper Straße (B 235) zwischen Meisterweg und Neuer Weg gesperrt.
Eine Karte mit dem 500-Meter-Radius und ein Verzeichnis der Straßen mit den entsprechenden Hausnummern stehen auf der städtischen Internetseite unter www.datteln.de/verdachtspunkt bereit – inklusive weiterer Infos zur geplanten Verdachtspunktüberprüfung. Bei einer Evakuierung stehen der Stadtverwaltung viele Hilfsdienste zur Seite. Die Polizei unterstützt die Stadtverwaltung zusätzlich bei der Verkehrslenkung.
Dauer einer möglichen Entschärfung ist nicht einschätzbar
Wie lange eine mögliche Entschärfung einschließlich Evakuierung der Anwohner*innen dauert, lässt sich vorab leider nicht abschätzen. Bei sechs Verdachtspunkten ist jedoch davon auszugehen, dass Evakuierung und Entschärfung sowie alle weiteren Maßnahmen bis zum Abend dauern können. Anwohner*innen sollten vorsichtshalber wichtige Medikamente und auch ihre Haustiere mitnehmen. Mitentscheidend ist vor allem, dass die Anwohner*innen zügig ihre Häuser verlassen, nachdem sie vom städtischen Personal darauf hingewiesen wurden.
Aufenthaltsraum
Als Aufenthaltsraum während einer möglichen Evakuierung stehen die Stadthalle und das Feuerwehrgerätehaus in Horneburg bereit.
Allgemeine Fragen zur Evakuierungsmaßnahme
Für allgemeine Fragen rund um die Evakuierungsmaßnahme ist das städtische Service-Telefon unter 02363/107-400 erreichbar. Weitere aktuelle Informationen zur Lage erhalten die Bürger*innen über die Warn-App NINA.
Allgemeine Infos über das Vorgehen bei der Blindgängersuche gibt es auf der städtischen Internetseite.