Verkehrsversuch an der Castroper Straße startet am 24.4.: Zwischen Herdieckstraße und Schürenheck wird der Radweg zum Parkstreifen, der Parkstreifen zum Radweg
In den vergangenen Jahren gab es an der Castroper Straße zwischen Herdieckstraße und Schürenheck immer wieder Unfälle: „Auffällig sind in diesem Abschnitt die Türunfälle, wenn Radfahrerinnen und Radfahrer durch das Öffnen der Beifahrertür verunglücken“, sagt Ralf Feldhaus, Leiter des Fachdienstes Verkehrsangelegenheiten. Um eine Verringerung der Unfallzahlen zu erreichen, führt die Stadtverwaltung einen Verkehrsversuch durch, der am Freitagmorgen, 24. April 2026, mit den Markierungsarbeiten vorbereitet wird und voraussichtlich am Nachmittag startet.
„Die Idee ist eigentlich ganz einfach: Wir machen aus dem Parkstreifen Richtung Autobahn einen Fahrradweg und aus dem Radweg einen Parkstreifen. Den Parkstreifen verbreitern wir, indem wir ihn bis auf den Gehweg ausweiten“, sagt Ralf Feldhaus. „Der Sicherheitstrennstreifen bleibt selbstverständlich erhalten und der Gehweg behält in diesem Bereich mindestens eine Breite von 2 Metern.“
Der Verkehrsversuch ist auf sechs Monate angelegt. Und er wird zeigen, ob diese Lösung auch für die anderen Abschnitte an der Castroper Straße geeignet ist.
Der Abschnitt, der jetzt für den Verkehrsversuch ausgewählt wurde, wurde erstmals 2020 als Unfalllinie (= Häufung von Unfallzahlen in einem Bereich) identifiziert und in bestimmten zeitlichen Abständen von der Unfallkommission behandelt. Schließlich beschloss die Kommission, den Verkehrsversuch zu starten, dem sowohl der ADFC als auch der Motorclub Datteln im ADAC zugestimmt haben. Mitglieder der Unfallkommission sind: der Straßenbaulastträger (in diesem Fall Straßen.NRW), die Polizei, die Straßenverkehrshörde Stadt Datteln, das Straßenverkehrsamt Kreis Recklinghausen und die Bezirksregierung (als geladener Gast).