Ombudsstelle jetzt auch mit Internetpräsenz: Website der Anlaufstelle online
Seit September 2025 gibt es in Datteln bundesweit die erste Ombudsstelle in kommunaler Trägerschaft. Nachdem der Betrieb in der Dattelner Fußgängerzone angelaufen ist, die ersten Kinder, Jugendlichen und Familien Unterstützung bekommen haben, ging jetzt die Internetseite der Ombudsstelle online (Link im hellblauen Kasten).
„Nicht jeder Mensch möchte gerade in Konfliktsituationen sofort zum Hörer greifen. Deshalb ist es wichtig, dass die Ombudsstelle mit einer Webseite für alle Bürgerinnen und Bürger Tag und Nacht erreichbar ist“, sagt Bürgermeister André Dora. „Mit der Internetpräsenz gehen wir einen weiteren Schritt auf die Menschen zu und betonen die wichtige Funktion, die die Ombudsstelle über die Stadtgrenzen von Datteln hinaus hat.“
In der Ombudsstelle in Datteln – zuständig für den Regierungsbezirk Münster – sind die Mitarbeiterinnen Kortenbusch (Tel. 02363/107-494) und Avdić (Tel. 02363/107-495) Ansprechpartnerinnen für alle Bürger*innen. Die Ombudsstelle operiert vollkommen unabhängig vom Dattelner Jugendamt. Die städtischen Mitarbeiterinnen in der Ombudsstelle sind ausdrücklich nicht an fachliche Weisungen der Stadt Datteln gebunden.
Die Ombudsstelle unterstützt junge Menschen und Familien darin, ihre Rechte im Rahmen der Jugendhilfe wahrzunehmen – zum Beispiel, wenn ein Vormund seine Mündel nicht in Entscheidungen einbezieht oder ein Jugendamt aus dem Regierungsbezirk Münster einen Antrag auf Hilfen für Volljährige ablehnt. Ombudspersonen beraten und vermitteln dann und sorgen für faire Lösungen. Dabei treffen sie selbst keine Entscheidungen. Ziel der ombudschaftlichen Arbeit ist es, Ratsuchende bei einer Klärung von Konflikten, die das Sozialgesetzbuch VIII betreffen, zu unterstützen und mit öffentlichen oder freien Trägern zu einer einvernehmlichen Lösung zu kommen.