Migration im Fokus: eine Lesung und ein Vortrag zu einem Film - Veranstaltungen der VHS im Dorschultenhof im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“
Zum fünften Mal beteiligt sich die Stadt Datteln an den „Internationalen Wochen gegen Rassismus“, die vom 16. bis 29. März 2026 an verschiedenen Orten in unserer Stadt stattfinden. In zwei Veranstaltungen geht es um das Thema Migration: Der Vortrag „Typisch deutsch - typisch türkisch? Der Film Almanya - Willkommen in Deutschland (2011) als Beispiel einer deutsch-türkischen Familiengeschichte“. Die Lesung mit Aysun Utluer über ihr Buch „Was vom gelobten Land bleibt“.
Das komplette Programm gibt es auf der Internetseite der Stadt Datteln.
"Was sind wir denn jetzt? Türken oder Deutsche?“, fragt der junge Cem seine Eltern, während er zu verstehen versucht, warum die Erwachsenen in seiner Familie darüber diskutieren, ob sie „typisch türkisch“ oder „typisch deutsch“ seien.
Der Film wurde von den Regisseurinnen und Schwestern Yasemin und Nesrin Şamdereli realisiert. Er versteht sich als Sammlung unterschiedlicher Familiengeschichten, die sie aus ihrem Umfeld sowie aus Gesprächen mit Menschen ähnlicher kultureller Herkunft zusammengetragen und filmisch umgesetzt haben.
Der Film stellt verschiedene Aspekte identitärer Entwicklung, insbesondere von Menschen aus Familien mit Migrationsgeschichte dar und erzählt sie auf humorvolle Weise. Dr. Hilal Keskin geht es in ihrem Vortrag darum, anhand der Filmausschnitte kulturelle Aspekte und die Darstellung deutsch-türkischer Familien zu analysieren. Dabei zieht sie inter- und transkulturelle Konzepte heran und diskutiert in diesem Kontext Fragen nach Kulturalitätsprozessen und identitären Entwicklungen.
Termin: Donnerstag, 19. März 2026, 18.00 bis 19.00 Uhr
Ort: VHS im Dorfschultenhof, Dachsaal, Genthiner Straße 7
Eintritt: frei
Anmeldung: online, telefonisch unter 02363/107-412 oder persönlich montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr in der VHS im Dorfschultenhof.
Veranstalterin: VHS im Dorfschultenhof
„Dieser Garten direkt vor ihrer Terrassentür ist für sie im Laufe der Jahre die Heimat geworden, die sie vor langer Zeit verlassen hat. Hier in Deutschland ist vieles anders; die Sonne scheint nicht so oft, es blühen andere Blumen und es wächst anderes Gemüse. Das Wasser schmeckt und sogar die Luft riecht anders, nur die Erde nicht. Diese Erde in ihrem Garten riecht genauso wie die in den Weinbergen von Alasehir, die Erde ihrer Jugend.“
Die neue Heimat Deutschland: Ab den 60er Jahren kamen auch viele türkische Staatsbürger*innen auf der Suche nach einer besseren beruflichen Zukunft nach Deutschland. Was waren die Erwartungen und Hoffnungen? Wie empfanden sie die Ankunft in Deutschland? Was beschäftigt sie heute?
Die Autorin Aysun Utluer stellt Auszüge aus ihrem kürzlich veröffentlichten Roman „Was vom gelobten Land blieb“ vor. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, Fragen zu stellen und in den Austausch zu kommen.
Termin: Donnerstag, 19. März 2026, 19.15 bis 20.15 Uhr
Ort: VHS im Dorfschultenhof, Genthiner Straße 7
Eintritt: frei
Anmeldung: online, telefonisch unter 02363/107-412 oder persönlich montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr in der VHS im Dorfschultenhof.
Veranstalterin: VHS im Dorfschultenhof