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das Bild zeigt eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern, Bürgermeister, Lehrerinnen der Böckenheckschule , Mitarbeitende des Jugendamtes und der OGs die an einer Aktion zum Safer Internet Day teilgenommen haben.
Bürgermeister André Dora (Mitte) im Familienbüro Süd mit einer Gruppe von Schüler*innen, Lehrerinnen der Böckenheckschule, Mitarbeitenden des Jugendamtes und der OGS Böckenheck, die an einer Aktion zum Safer Internet Day 2026 teilgenommen haben.

Safer Internet Day: Angebote für Kinder und Eltern zum Thema Medien und Cybergrooming

Anlässlich des „Safer Internet Days“ gab es am Dienstag mehrere Angebote der Stadt Datteln für Kinder zum Thema Medienkompetenz im Familienbüro Süd. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Prävention von Cybergrooming (gezielte Manipulation Minderjähriger sowie junger Volljähriger über das Internet) und dem sicheren Umgang mit digitalen Medien.

Organisiert wurde der „Safer Internet Day“ von Julian Sauck und Patricia Magiera vom Team Kinderschutz/Prävention des Jugendamtes der Stadt Datteln. In Kooperation mit der mobilen Jugendarbeit und der offenen Kinder- und Jugendarbeit gab es mehrere Angebote zum Thema Medienkompetenz im Familienbüro Süd.

„Wenn wir Kinder und Jugendliche vor Bedrohungen im Internet und durch andere Computermedien wie Konsolen schützen möchten, müssen wir sie darauf vorbereiten“, sagt Bürgermeister André Dora. „Denn es gibt auch im Internet Kriminelle, die darauf setzen, dass sich Menschen zu ihrem Nachteil beeinflussen lassen. Deshalb ist der Safer Internet Day wichtig, um über den Umgang und mögliche Gefahren zu informieren.“

Mario-Kart-Turnier mit dem Bürgermeister

In Kooperation mit der Böckenheckschule und der OGS Böckenheck wurden Kinder frühzeitig für mögliche Risiken im Internet sensibilisiert. Dabei konnten sie ihre Medienkompetenz stärken. An mehreren Stationen wurden mit den Kindern digitale Medien ausprobiert. Bei einem Mario-Kart-Turnier hatten die Kinder sogar die Möglichkeit, gegen den Bürgermeister ein Rennen zu fahren. André Dora hat den Safer Internet Day nicht nur unterstützt, sondern ihn aktiv mit seinem Besuch begleitet.

Die Angebote waren so angelegt, dass die Kinder Spaß bei der Nutzung von digitalen Medien haben und sich aktiv mit ihrer Nutzung und den Gefahren auseinandersetzen. Begleitend dazu wurde altersgerecht über Cybergrooming gesprochen: Was verbirgt sich hinter dem Begriff, wie kann man problematische Situationen erkennen und an wen können sich Kinder wenden, wenn sie sich unsicher fühlen? Durch interaktive Methoden und Gespräche wurden die Kinder ermutigt, aufmerksam zu sein und Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Elternabend zur Medienerziehung

Ergänzend zu den Angeboten für Kinder wurden auch Eltern gezielt mit einbezogen. Am Abend bot die AWO einen Elternabend zum Thema Medienerziehung an, bei dem Fragen rund um digitale Medien, Risiken im Netz und Handlungsmöglichkeiten für Eltern im Mittelpunkt standen. Außerdem hat die Diakonie eine Elternsprechstunde angeboten, die Raum für individuelle Anliegen und Beratung zum Thema Einstieg in die Smartphone- und Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen gab.