Image
Ein Raummodul für die Übergangsrettungswache hängt am Haken

Neue Rettungswache entsteht an der Industriestraße

Die Vorbereitungen laufen bereits seit Herbst 2025. Heute schwebten die ersten 16 Container für die Rettungswache mit einem 100-Tonnen-Autokran ein, die auf dem Gelände der ehemaligen Betriebshofs an der Industriestraße entsteht. Insgesamt werden 47 Module aufgestellt.

Wenn die Arbeiten so zügig wie bislang weiterlaufen, könnten die Mitarbeiter*innen der Rettungswache im Mai 2026 in ihr neues zweigeschossiges Domizil einziehen. Es wird auch eine Fahrzeughalle geben, in der zwei Rettungswagen, ein Krankentransport und ein Notarztwegen Platz finden.

Der Umzug ist erforderlich, weil die Kapazitäten in der Feuer- und Rettungswache nicht mehr ausreichen, um bedarfsgerecht zu arbeiten. Das neue Gebäude mit einer Nutzfläche von 1.100 Quadratmetern soll auch den Auszubildenden Platz bieten, die es früher nicht gab. Das Gebäude ist als Übergangsbau konzipiert, weil allein die Planung einer neuen Feuer- und Rettungswache rund 10 Jahre dauern würde. Der Bedarf für den Rettungsdienst ist aber akut.

Die Kosten lassen sich nicht genau einschätzen. Die Stadtverwaltung schätzt aber, dass es auf einen mittleren einstelligen Millionenbetrag hinausläuft. Die Kosten werden über die Krankenkassen refinanziert.