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Bürgermeister André Dora beim Bobbycarrennen mit Kindern im Rathaus.

Kinder erobern das Rathaus spielerisch: Beim Weltspieltag am 11. Juni steht das freie Spiel im Mittelpunkt

Für den diesjährigen Weltspieltag am Donnerstag, 11. Juni 2026, erwartet Bürgermeister André Dora über 150 Kinder von der Albert-Schweitzer-Schule, die das Rathaus von oben bis unten in der Zeit von 9.30 bis 12 Uhr bespielen dürfen. Der weltweite Aktionstag steht in diesem Jahr unter dem Motto „Spielen verbindet – auch digital!“. Er bietet Kindern die Möglichkeit, ihrem natürlichen Grundbedürfnis, dem freien Spiel, nachzukommen. Höhepunkt dürfte wieder das Bobbycar-Rennen mit dem Bürgermeister sein.

„Ich wünsche mir, dass wir am Weltspieltag viele glückliche Kinder erleben, die im Rathaus spielen und mit vielen positiven Eindrücken wieder nach Hause gehen“, sagt Bürgermeister André Dora. „Spielen ist wichtig für unsere Entwicklung; das möchte ich gerne unterstützen und die Kinder mit offenen Türen und vielen Möglichkeiten zum Spielen empfangen, um ihnen zu zeigen, dass es im Rathaus nicht nur um Akten geht.“

Unter anderem werden das Kinder- und Jugendparlament, die offene Kinder- und Jugendarbeit und das Jugendamt den Kindern die Möglichkeit bieten, das Rathaus spielerisch zu erobern und alle Etagen sowie einige Büros zu erkunden. Die Kinder sollen sich die Freiräume und das Rathaus spielerisch erobern. Deshalb hat die Aktion bewusst nicht den Charakter eines Festes.

Vor und im Rathaus warten einige Attraktionen und Spiele auf die Kinder: unter anderem eine Hüpfburg, Torwandschießen, Menschenkicker, eine Rathausrallye, ein Karikaturist und Kinderschminken. Das Kinder- und Jugendparlament betreut verschiedene Spielestationen und versorgt die Gäste mit Getränken und Snacks.

Weltspieltag als offizieller UN-Gedenktag

Bis 2024 fand der Weltspieltag jedes Jahr am 28. Mai statt. Im Jahr 2025 wird er erstmals am 11. Juni als offizieller UN-Gedenktag für das Recht auf Spiel durchgeführt. Die Aufnahme in die Reihe der UN-Gedenktage betont die gesellschaftliche und politische Notwendigkeit, das Recht auf Spiel zu fördern.