Buchhandlung Bücherwurm
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Deutschland
KI und ihre Vorläufer: Der Vormarsch der Maschinen in der Literatur
Die Diskussion um Künstliche Intelligenz, kurz KI, hat in den letzten Monaten deutlich zugenommen. Man fragt dabei nach (technischen) Möglichkeiten wie auch (ethischen) Grenzen von KI. Im Prinzip ist die Diskussion nicht ganz neu, denn KI hat Vorläufer.
Vor über 100 Jahren, im Jahr 1920, erfand der tschechische Literat und Künstler Josef Capek den Begriff „Roboter“. Darin steckt das tschechische Wort „robota“, was „Frondienst“ oder „Zwangsarbeit“ bedeutet und auf das altkirchenslawische „rabota“ (Knechtschaft) zurückgeht. Josefs Bruder Karel, ebenfalls Literat, verwendete diesen Begriff in seinem Theaterstück „R.U.R.“ – „Rossums Universal Robots“. Die Firma will mit humanoiden Maschinen, den „Robotern“, die Menschen vom Zwang der Arbeit befreien. Bis heute versteht man unter Robotern Maschinen, die den Menschen wiederkehrende, gleichförmige Arbeiten abnehmen können. In „R.U.R.“ aber verselbstständigen sich die mit Gefühlen ausgestatteten „Roboter“ und revoltieren schließlich gegen die Ausbeutung durch die Menschen. Capek griff damit ein Motiv aus der jüdischen Mystik auf: Die Legende vom Golem in Prag.
Anhand von Ausschnitten aus der Literatur, speziell auch der Science Fiction Literatur, soll nachgespürt werden, welche Potentiale, aber auch Bedrohungen die technische Entwicklung nach Auffassung der Verfasser mit sich bringen kann. Verstehen sie ihre Texte als Warnung? Zeigen sie ethische Maßstäbe auf, die der Bedrohung entgegengesetzt werden können? Ob die Impulse aus der Literatur für uns heute interessant sein können, wird anschließend im Gespräch vertieft.
Die Anmeldung erfolgt über die VHS im Dorfschultenhof, die Karten kosten 8 Euro.
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Kakaozeremonie
Lernen sie genussvoll die lange Tradition des Kakaoanbaus sowie dessen zeremoniellen Einsatz kennen und schmecken. Begleitet wird die Zeremonie mit Musik und Achtsamkeitsübungen.
Klangmeditation zur inneren Stille
Die Sankt Amandus Gemeinde veranstaltet gemeinsam mit der Villa Kundalini am 2. Advent eine Klangmeditation zur inneren Stille in der Sankt Amandus Kirche. Die Veranstaltung ist kostenfrei und jeder ist herzlich eingeladen! Zur Planung der Bestuhlung bitten wir um Anemdlung bei Alexandra Borke unter 0172/1426988. Wir freuen uns auf Sie!
Literaturcafé – mit Publizist und Theologe Ferdinand Kerstiens
Ferdinand Kerstiens wurde 1933 in Münster geboren und ist ein katholischer Theologe und Publizist.