Arbeiten zur naturbasierten Umgestaltung des Rathausumfelds schreiten voran
Das Rathausumfeld soll naturbasiert umgestaltet werden. Parallel dazu wird das unterirdische Mauerwerk abgedichtet und erneuert. Damit all das umgesetzt werden kann, ist das Parken vor dem Rathaus gerade nur auf ausgewählten Plätzen möglich. Denn der Asphalt musste aufgerissen werden, um Rigolen und Zisternen zu bauen. Weichen musste heute auch eine Eiche, die zu nah an der Mauer stand und die Ertüchtigung des Mauerwerks und die Entsiegelung keinesfalls überstanden hätte. Im Gegenzug werden bald vier neue Bäume am Rathaus gepflanzt.
Die naturbasierte Rathausumfeldgestaltung (im Norden) soll voraussichtlich Ende Juli 2026 abgeschlossen werden. Im Anschluss daran wird der südliche Bereich ebenfalls naturbasiert umgebaut. Im Herbst werden die Fassade begrünt und Rasen eingesät, außerdem werden Sträucher und Bäume gepflanzt.
Rund 2.700 Quadratmeter Dach- und Parkplatzflächen werden von der Kanalisation abgekoppelt. Das Regenwasser von diesen Flächen soll künftig nicht mehr unnötig in die Kläranlage fließen. Es wird stattdessen über offene Rinnen in Mulden, Rigolen und Versickerungsflächen geleitet.
Die naturbasierte Rathausumfeldgestaltung wird zu 100 Prozent vom Land NRW und von der Emschergenossenschaft bzw. vom Lippeverband gefördert.