Größter Kanalknotenpunkt der Welt | Stadt Datteln
Das Bild zeigt einen Teil der ukrainischen Flagge und die Aufschrift ,Hilfe für Geflüchtete'

Klimaschutzpreis für Tennisgemeinschaft: Verein hat seine Halle energetisch saniert – 2. Platz für Dattelnerin Karin Schwarz, die ihren Vorgarten insektenfreundlich angelegt hat
Das Bild zeigt von links: Dirk Wißel (Westenergie), Klimaschutzmanagerin Stefanie Pfitzmann, Theodor Beckmann (Vorsitzender des Klima-, Umwelt- und Mobilitätsausschusses), Karin Schwarz, Helmut Walter, Falco Böhlje (stellvertretender Vorsitzender des Klima-, Umwelt- und Mobilitätsausschusses), Umweltbeauftragte Jasmin König und Bürgermeister André Dora.

10.12.2021 - Mit dem Großprojekt „Energetische Sanierung der Tennishalle“ hat es der Tennisgemeinschaft Datteln e. V. auf den 1. Platz beim Dattelner Klimaschutzpreis 2021 geschafft, den das Unternehmen Westenergie zusammen mit der Stadt Datteln ausgelobt hat. Den 2. Platz belegt die Dattelnerin Karin Schwarz. Der erste Platz ist mit einem Preisgeld von 1.750 Euro dotiert, der zweite mit 750 Euro. Bürgermeister André Dora und Westenergie-Kommunalbetreuer Dirk Wißel haben die Preise gestern im Sitzungssaal im Rathaus vergeben.

Das Bild zeigt von links: Dirk Wißel (Westenergie), Klimaschutzmanagerin Stefanie Pfitzmann, Theodor Beckmann (Vorsitzender des Klima-, Umwelt- und Mobilitätsausschusses), Karin Schwarz, Helmut Walter, Falco Böhlje (stellvertretender Vorsitzender des Klima-, Umwelt- und Mobilitätsausschusses), Umweltbeauftragte Jasmin König und Bürgermeister André Dora.

„Umweltschutz fängt im Kleinen an, bei uns vor der Haustür, deshalb freue ich mich jedes Jahr über die Einsendungen, Ideen und Beiträge zum Klimaschutzpreis“, sagt Bürgermeister André Dora. „Es ist schön, dass wir dieses Engagement gemeinsam mit Westenergie würdigen und auszeichnen dürfen.“

Mit der energetischen Sanierungsmaßnahme hat der Verein um Vorstandsmitglied Helmut Walter ein ordentliches Paket geschnürt, um zukünftig einen wesentlich kleineren CO2-Fußabdruck bei der Nutzung der Tennishalle zu hinterlassen. Bei der Sanierung wurden nicht nur wesentlich umweltfreundlichere Materialien eingesetzt, das Augenmerk wurde auch auf zukünftige Generationen gerichtet. Alte Verkleidungs- und Dämmmaterialien wurden durch ISO-Wand- und -Dachelemente ersetzt, insgesamt wurde eine Dachfläche von rund 1.500 Quadratmetern neu eingedeckt. Die vorhandene Glasfassade wird durch zehnschichtige, witterungsbeständige Lichtelemente aus Polycarbonat ersetzt. Die Fertigstellung ist für Ende Mai 2022 geplant. Bereits im September dieses Jahres konnte der Bodenbelag in der Halle mit höherer Trittdämpfung und entsprechend höherem Dämmwert fertiggestellt werden – gerade rechtzeitig zu Beginn der Wintersaison.

Nach dem Motto „Kleinvieh macht auch Mist“ belegt Karin Schwarz den 2. Platz beim Klimaschutzpreis. Mit Biodiversität-unterstützenden Blumen und Stauden verwandelte Karin Schwarz ihren Vorgarten in eine kleine Wohlfühl-Oase für Insekten und diverse andere Kleintiere. Ein so farbenfroher und optisch hervorstechender Vorgarten bietet nicht nur ein Zuhause und Nahrung für Insekten und Kleintiere, er liefert auch genügend Fläche zur Verdunstung und somit ein angenehmes „Klima“ an heißen Sommertagen.

Über den Westenergie-Klimaschutzpreis

Seit 1995 macht der Westenergie-Klimaschutzpreis regelmäßig zahlreiche gute Ideen und vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld für die Öffentlichkeit sichtbar. Er regt so auch zum Nachahmen an und macht Mut, selbst aktiv zu werden. Die Gewinner*innen ermittelt eine Jury aus Vertreter*innen der Stadt und von Westenergie. Voraussetzung: Das Projekt dient dem Allgemeinwohl. Und das Besondere: Keiner der Bewerber*innen geht leer aus. Erhält ein*e Bewerber*in keine Auszeichnung, gibt es einen Sachpreis. Weitere Infos auf der Seite von Westenergie