Rat und Verwaltung trauern um Lieselotte Feldtmann
Das Foto zeigt Lieselotte Feldtmann 1993 bei der Verleihung der Stadtplakette. Foto: Dattelner Morgenpost

Rat und Stadtverwaltung trauern um Lieselotte Feldtmann, Trägerin der Dattelner Stadtplakette, die Ende November im Alter von 85 Jahren verstorben ist. Rat und Verwaltung nehmen in stiller Dankbarkeit Abschied und werden ihr ein ehrendes Andenken bewahren.

Lieselotte Feldtmann hatte die Stadtplakette am 21. April 1993 erhalten. Damals würdigte Bürgermeister Wolfgang Werner die „Repräsentantin der wahrhaft christlichen Haltung der Nächstenliebe“ mit den Worten: „Ihr Name, verehrte Schwester Lieselotte, steht seit vielen Jahren für eine ebenso leistungsfähige wie lebendige Senioren- und Altenhilfe. Sie haben wesentlichen Anteil daran, dass dieser für eine Gemeinde so wichtige Bereich immer hervorragend funktioniert hat.“

Lieselotte Feldtmann hatte sich vor allem um alte und kranke Menschen verdient gemacht. Sie war 34 Jahre als Gemeindeschwester in der Evangelischen Kirchengemeinde Datteln tätig und lange Zeit verantwortlich für die Frauenhilfe vor Ort und den Besuchsdienst. Sie organisierte mit Ehrenamtlichen Gemeindefeste und Basare. Sie war viele Jahre Leiterin der 1975 gegründeten Diakoniestation. Auch nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst war sie Ansprechpartnerin für die Alten, die physisch und psychisch Kranken, für die ans Bett und an den Rollstuhl Gefesselten.

Lieselotte Feldtmann wurde am 9. März 1926 in Sterkrade geboren, verbrachte ihre Schulzeit von 1933 bis 1945 in Lengerich und Osnabrück. Am 6. März 1951 legte sie das Krankenpflegeexamen ab, war in Krankenhäusern in Münster, Lengerich und Gronau tätig.

Foto: Dattelner Morgenpost