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KiJuPa-Wahlen haben begonnen: Schüler*innen wählen in dieser Woche ihre Vertreter*innen
Das Foto zeigt im Vordergrund Schülerinnen und Schüler der fünften Klasse der Wolfhelm-Gesamtschule, dahinter (v. l.) - Isabelle Tobiasky (Praktikantin im Jugendamt), Christina Raasch (KiJuPa-Koordinatorin im Jugendamt), Bürgermeister André Dora und Gesamtschullehrerin Maren Brune

6.10.2020 - Die Schüler*innen der Hauptschule Hachhausen waren die ersten: Schon am vergangenen Freitag durften sie ihre Kandidaten für das Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa) wählen. Nachdem am nächsten Freitag die Schüler*innen der Dependance des Comenius-Gymnasiums ihre Favoriten gewählt haben, werden die Stimmen ausgezählt. Die erste Sitzung des Kinder- und Jugend-Parlaments findet am 2. Dezember 2020 im Sitzungssaal des Rathauses statt.

Das Foto zeigt im Vordergrund Schülerinnen und Schüler der fünften Klasse der Wolfhelm-Gesamtschule, dahinter (v. l.) - Isabelle Tobiasky (Praktikantin im Jugendamt), Christina Raasch (KiJuPa-Koordinatorin im Jugendamt), Bürgermeister André Dora und Gesamtschullehrerin Maren Brune

„Durch die Corona-Pandemie haben sich die Wahlen leider um ein gutes halbes Jahr verschoben“, sagt KiJuPa-Koordinatorin Christina Raasch. „Ich hoffe aber, dass wir so mehr Zeit hatten, die Kinder- und Jugendvertretung bekannter zu machen, damit viele Schülerinnen und Schüler bei der Wahl mitmachen.“

Das Bild zeigt das Logo des Kinder- und Jugendparlaments

Insgesamt können über 1.600 Schüler*innen der weiterführenden Schulen, die in Datteln wohnen, bei der Wahl mitmachen, wenn sie mindestens 10 Jahre alt sind. 37 Kandidat*innen stehen insgesamt zur Wahl. Beim Comenius-Gymnasium sind es 25, allerdings haben nur 16 die Chance, ihre Schule später im KiJuPa zu vertreten. Bei der Realschule können alle zwölf Kandidat*innen – sofern sie gewählt werden – ins Parlament kommen, an der Gesamtschule stehen 8 zur Wahl, davon können 6 ins Parlament, an der Hauptschule haben sich zwei zur Wahl aufgestellt, vier können insgesamt reinkommen.

Wie geht es weiter?

Alle, die gewählt werden, erhalten ein Anschreiben des Bürgermeisters, der sie zur ersten Sitzung im Dezember einlädt: „Es ist mir ein ganz besonderes Anliegen, die gewählten Vertreter des KiJuPas im Dezember zu begrüßen“, sagt Bürgermeister André Dora. „Wählen und politische Mitbestimmung sind wichtige demokratische Grundrechte, die schon Kinder und Jugendliche kennen lernen sollten.“ Vor der ersten KiJuPa-Sitzung gibt es für die gewählten Kandidaten eine Kennenlernfahrt zum Salvador-Allende-Haus in Oer-Erkenschwick Ende November, wo die gewählten Vertreter*innen übernachten, sich kennen lernen, Arbeitsgruppen bilden und ihre Themen festlegen.

Weitere Infos zum Kinder- und Jugendparlament