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Vereinfachtes Wohngeld-Verfahren: Mehr Anträge während der Corona-Pandemie
Das Bild zeigt das Rathaus der Stadt Datteln.

13.5.2020 -  Ob sie Anspruch auf Wohngeld haben, können Beschäftigte in Kurzarbeit oder all die Bürger*innen prüfen lassen, die durch die Corona-Pandemie arbeitslos geworden sind.

Den Wohngeld-Antrag sollten Bürger*innen frühzeitig stellen, wenn sie sich in gravierenden wirtschaftlichen Einschränkungen befinden. Denn die Corona-Pandemie verursacht bei vielen Menschen finanzielle Schwierigkeiten. Die Stadtverwaltung bietet deshalb ein vereinfachtes Verfahren zur Wohngeldbewilligung an.

Für die Bewilligung werden die Einkommensverhältnisse zunächst auf Grundlage der Angaben des Antragstellenden geprüft - allerdings unter dem Vorbehalt, dass der gezahlte Betrag zurückgefordert werden kann, wenn sich die Angaben im Nachhinein als nicht richtig erweisen. Der Zuschuss wird zunächst als Vorschuss für drei Monate bewilligt.

Gute Resonanz

Das vereinfachte Verfahren wird gut angenommen: Allein im Mai 2020 waren es 703 Zahlvorgänge - ein Jahr zuvor waren es 632. Damit hat sich die Anzahl der Anträge um ca. 11 Prozent gesteigert. "Es ist gut zu sehen, dass wir so einen Beitrag leisten können, dass Bürgerinnen und Bürger ihren Alltag ein kleines Stück besser bewältigen können", sagt Detlef Nathaniel-Brand, Fachdienstleiter Soziales.

Was ist Wohngeld?

Wohngeld ist ein Zuschuss zur Miete oder ein Zuschuss zur Belastung für Eigentümerinnen oder Eigentümer. Wohngeld ist kein Almosen; wer berechtigt ist, hat darauf sogar einen Rechtsanspruch.

Wohngeld richtet sich an Personen, deren Einkommen nicht ausreicht, um die Wohnkosten voll zu decken. Die Höhe des Wohngelds richtet sich nach dem Einkommen, der Haushaltsgröße und der Höhe der Miete oder Belastung.