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Nester von Eichenprozessionsspinnerraupen melden - Eichen sind vor allem betroffen - Härchen der Tiere können starke Hautreaktionen auslösen
Das Bild zeigt Eichenprozessionsspinner-Raupen auf einem Blatt.

8.5.2020 - Über 500 Meldungen über Nester von Eichenprozessionsspinnerraupen gab es im vergangenen Jahr in Datteln. Es wäre hilfreich, wenn Sie Nester auf städtischem und privatem Grund auch in diesem Jahr wieder bei der Stadtverwaltung melden, damit der Fachdienst Grünanlagen des Kommunalen Servicebetriebs Datteln (KSD) einen guten Überblick über die Situation hat und entsprechend agieren kann.

Die Eichenprozessionsspinnerraupen befallen vor allem Eichen. Die Raupen schießen kleine, nicht sichtbare „Brennhaare“ ab. Kommen diese Haare mit der menschlichen Haut in Berührung, reagiert die Haut zunächst mit roten, juckenden Pusteln. Die Spitzen der Brennhaare bohren sich in die Haut und brechen danach ab, zum Beispiel beim Kratzen an den Pusteln oder beim Waschen. Durch die Bruchstelle wird das Nesselgift Thaumetopoein freigesetzt, das zu heftigen allergischen Reaktionen führen kann. Werden die feinen Härchen eingeatmet, kann es zu Atembeschwerden wie Bronchitis und Asthma kommen. Keine Gefahr geht von den unscheinbaren Schmetterlingen aus, die aus den Raupen schlüpfen.

Zum Verwechseln ähnlich ist übrigens der Befall mit der ungefährlichen Gespinstmotte. Die Raupen dieser Mottenart sind allerdings wesentlich kleiner und kommen an vielen Baum- und Straucharten vor.

Auf städtischen Grundstücken werden die Nester von Mitarbeiter*innen oder Beauftragten des KSD entfernt. Bei privaten Grundstücken sind die Eigentümer*innen in der Pflicht, die Raupennester entfernen zu lassen, wenn vom Grundstück eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit ausgeht. Dafür sollten möglichst sachkundige Schädlingsbekämpfer*innen beauftragt werden.

Nester melden

Bitte melden Sie Nester unter Angabe des Fundorts unter 02363/107-247 oder per E-Mail an internetredaktion@stadt-datteln.de.