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André Dora: "Lassen Sie uns bitte wachsam und besonnen sein" - Bürgermeister äußert sich zur aktuellen Situation
Das Bild zeigt Bürgermeister André Dora.

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

alle, die das Leben schätzen und genießen möchten, kommen gerade an ihre Grenzen: Wir müssen uns einschränken. Wir können nicht mehr ins Theater gehen, keine Konzerte besuchen, nicht mehr im Café sitzen, die StadtGalerie ist nur noch für den Besuch der Drogerie und des Supermarkts offen. Nicht wenige wünschen sich die Zeit vor Corona zurück – und das kann ich sehr gut verstehen.

Das, was wir gerade erleben, ist ein Ausnahmezustand. Einer, der hoffentlich schon bald vorbei ist und der so schnell nicht wiederkommt. Aber es ist jetzt wichtig, dass wir all die Kontakte vermeiden, die wir sonst so gerne gepflegt haben.

Ein Glück – so könnte man meinen –, dass die Technik so weit fortgeschritten ist, dass wir weiter in Kontakt bleiben können. Das ist “nur” virtuell, aber womöglich für alle Generationen eine große Chance, sich mit Internet und Smartphone und dem ganzen “Krams” anzufreunden. Und wenn die Tochter ihrem Vater erklärt, wie Facebook oder Instagram funktioniert, und ihn direkt mit einer kleinen persönlichen Nachricht überrascht, wäre das doch eine schöne Geste. Andersrum natürlich auch …


Bitte, verstehen Sie mich richtig. Diese durch einen Virus ausgelöste Krise ist alles anderes als schön. Aber wir müssen das Beste daraus machen. Das heißt auch, dass wir uns UND alle anderen vor einer Ansteckung schützen. Das geht am besten, wenn wir uns erst mal selbst schützen, regelmäßig die Hände waschen, keine Hände mehr zur Begrüßung schütteln und zu anderen Menschen 1,5 bis 2 Meter Abstand halten. Wenn sich jeder daran hält, geht das schnell in Fleisch und Blut über.

Der Corona-Virus SARS-CoV-2 ist hochansteckend. Eine Infektion wird leider nicht immer sofort erkannt, weil die Inkubationszeit bis zu 14 Tage dauern kann. Und es gibt Personen, die kaum etwas davon merken, aber das Virus weitergeben können. Das macht die Situation so schwierig und auch gefährlich.

Nicht jede Corona-Infektion verläuft schlimm. Aber es gibt Menschen, die intensiv behandelt werden müssen. Je weniger sich also tagtäglich mit dem Virus infizieren, umso besser können unsere Krankenhäuser und Ärzte mit dieser Pandemie umgehen. Denken Sie daran, dass es weiterhin auch andere Erkrankungen gibt – zusätzlich zu den Corona-Infektionen –, die im Krankenhaus behandelt werden müssen. Und gerade das macht die aktuelle Situation so gefährlich.

Lassen Sie uns bitte wachsam und besonnen sein. Wir sollten kein Risiko eingehen. Denn: Die Gesundheit ist unser höchstes Gut – eines jeden Menschen.

Deshalb bleiben Sie gesund, damit wir uns in wenigen Wochen wieder überall treffen, die Hand geben und ohne Sicherheitsabstand auf der Straße quatschen können.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und uns allen alles Gute.

Ihr André Dora