Lebensbegleitende Berufsberatung - Projekt der Agentur für Arbeit
Das Bild zeigt Lehrkräfte und Bürgermeister André Dora (2. v. r.)

4.7.2019 - Beim „Projekt Ich“ können Jugendliche und Erwachsene in den Genuss einer lebensbegleitenden Berufsberatung kommen. Weil auch die Schülerinnen und Schüler der Dattelner Schulen davon profitieren sollen, hat die Agentur für Arbeit jetzt die Schulleiterinnen und Schulleiter über ihr Projekt informiert.

„Das ist ein sehr gutes Projekt, das ich gerne unterstütze“, sagt Bürgermeister André Dora, der bei der Infoveranstaltung für die Schulleiterinnen und Schulleiter dabei war. „Es ist gar nicht möglich, alles auf dem Schirm zu haben, was beruflich möglich ist und welche Fördermöglichkeiten es gibt. Deshalb wird es immer wichtiger, rechtzeitig über die vielen verschiedenen Angebote zu informieren“, ergänzt Dora.

Neue Entwicklungen - neue Zugangsmöglichkeiten

Neue Ausbildungsberufe, digitale Entwicklungen und auch veränderte Werte und Normen unserer Gesellschaft – vor allem der zukünftigen Generation – erfordern andere Methoden der Berufsberatung und die Nutzung anderer Zugangsmöglichkeiten. Die Agentur für Arbeit stellt sich auf die Zukunft ein – im Sinne der Arbeitgeber, aber auch im Sinne der Schülerinnen und Schüler der Region. Mit dem „Projekt Ich“ sollen aber auch Abbrüche im Studium und in der Ausbildung vermieden werden.

Praktiv und präventiv

Die lebensbegleitende Berufsberatung erfolgt proaktiv und präventiv und legt einen Grundstein für eine gelingende Erwerbsbiografie. Dabei werden Präsenzberatung und neue digitale Angebote für Jugendliche und Erwachsene kombiniert. Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Berufsberatung der Agentur für Arbeit wird durch höhere Präsenz der Beratungsfachkräfte vor Ort in den Schulen verstärkt. Auch werden die Beratungsangebote besser in die schulische Jahresplanung eingebunden. Letztlich werden Synergien geschaffen durch eine stärkere und engere Zusammenarbeit mit den Netzwerkpartnern.

Weitere Infos erhalten interessierte Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern bei den Berufsberaterinnen an ihrer Schule.