Breitbandbausbau im Kreis kann beginnen

28.2.2019 - Der geförderte Breitbandausbau im Kreis Recklinghausen kann beginnen: Landrat Cay Süberkrüb hat in den letzten Wochen die Bewilligungsbescheide des Bundes und des Landes über insgesamt 68,35 Millionen Euro für den Breitbandausbau im Kreis Recklinghausen bekommen. Insgesamt werden im Kreisgebiet dadurch rund 10.000 Haushalte, 1.300 Unternehmen und 208 Schulen an schnelles Internet angebunden. Bürgermeister André Dora war ebenfalls anwesend, als der Landrat die Verträge für die Umsetzung unteschrieb.

"Nach den vielen Monaten mit Planung, Antragstellung und der EU-weiten Ausschreibung können wir jetzt mit der Umsetzung starten. Das war ein starkes Gemeinschaftswerk. Das ist eine gute Nachricht für die ganze Region", sagt Landrat Cay Süberkrüb.

Das Kreisgebiet ist in zwei Fördergebiete mit jeweils zwei Losen aufgeteilt:

- Los Nord 1 umfasst die Städte Dorsten und Gladbeck. Betroffen sind hier 2.642 Privathaushalte, 301 Unternehmen und 55 Schulen.

- Los Nord 2 umfasst die Städte Haltern am See, Oer-Erkenschwick und Marl mit 2.993 Privathaushalten, 498 Unternehmen und 39 Schulen

- Los Süd 1 umfasst die Städte Datteln und Waltrop, 3.002 Privathaushalte, 319 Unternehmen und 24 Schulen

- Los Süd 2 umfasst die Städte Castrop-Rauxel, Herten und Recklinghausen mit 1.271 Privathaushalten, 163 Unternehmen und 90 Schulen.

Derzeit laufen Feinplanungen, in denen das Netz in Bauabschnitte aufgeteilt wird, die endgültigen Leitungstrassen festgelegt und die dazugehörigen Baugenehmigungen eingeholt werden. Die konkreten Ausbautermine für die Bauabschnitte können erst nach Abschluss dieser Feinplanung endgültig festgelegt werden. Die Kreisverwaltung wird ab Mitte März auf kreis-re.de detailliert über das Projekt informieren.

Hintergrund

Der Kreis Recklinghausen hat 2017 mit allen zehn kreisangehörigen einen Kooperationsvertrag zum geförderten Breitbandausbau im gesamten Kreisgebiet geschlossen. Darauf hin hat der Kreis Fördermittel beim Bund und beim Land NRW beantragt und in vorläufiger Höhe bewilligt bekommen.

Ziel ist es, ein so genanntes NGA-Netz, also ein breitbandiges Netz auf Niveau Next-Generation-Access ausbauen und betreiben zu lassen. Angestrebt wird ein Ausbau so genannter weißer Flecken (≤ 30 Mbit/s Download) sowie aller Schulen und zu 100 Prozent aus Fördermitteln. Dies umfasst weit über 11.000 Anschlüsse im Kreisgebiet.



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