Bürgerschützengilde Ahsen erhält innogy Klimaschutzpreis
Das Bild zeigt unter anderem die Gewinner des Klimaschutzpreises 2018.

6.12.2018 - Mit dem ersten Platz beim innogy-Klimaschutzpreis 2018 wurde gestern die Bürgerschützengilde Ahsen von Bürgermeister André Dora und innogy-Regionalleiterin Maria Allnoch ausgezeichnet. Der Preis ist mit 1.500 Euro dotiert.

Die Bürgerschützengilde Ahsen pflegt seit mehr 25 Jahren das etwa 11.000 Quadratmeter große Gelände um den Festplatz am Lippebogen. Dazu gehört vor allem auch die Pflege der Pflanzen und Lebewesen. In diesem Jahr hat die Gilde erfolgreich ein Storchennest versetzt, nachdem sich ein Storchenpaar im Frühling einen denkbar ungeeigneten Nistplatz auf dem Schützenfestgelände ausgesucht hatte. Mit dieser „Rettungsaktion“ sowie für das langjährige Engagement liefert die Bürgerschützengilde Ahsen einen nachhaltigen Beitrag zum Natur- und Artenschutz.

Das Bild zeigt das Ahsener Strochenpaar in seinem Nest.

Zweiter Platz für "kinetisches Grillgemüse"

Den zweiten Platz beim innogy-Klimaschutzpreis sicherte sich das Comenius-Gymnasium für das Projekt „Kinetisches Grillgemüse“. Die Schülerinnen und Schüler haben den Schulgarten in einen Gemüsegarten umgebaut, der sich zu einem mobilen Garten entwickelt hat und aus recycelten und selbstgebauten Pflanzgefäßen besteht und auch für den Unterricht genutzt werden kann. Dafür gab es ein Preisgeld von 700 Euro.

Platz 3 und ein Preisgeld von 300 Euro gingen an Irene Schäfer für ihr nachhaltiges Projekt der mobilen Schauimkerei, mit der sie seit 2012 in Grundschulen und Kindergärten Kinder unterwegs ist.

Der 4. Platz und ein Insektenhotel als Sachpreis gingen an die Schülervertretung des Comenius-Gymnasiums, die mit der Aktion "Deckel gegen Polio" bereits über 100.000 Deckel von Kunststoffflaschen gesammelt hat. Die Kunststoffdeckel werden recycelt und stehen so dem Werstoffkreislauf wieder zur Verfügung. Aufgrund dieser Werterhaltung finanzieren engagierte Firmen für jeweils 500 Deckel eine Impfung gegen Kinderlähmung in Ländern, in denen die Kinderlähmung noch verbreitet ist.

Welche Kriterien gibt es für die Vergabe des Klimaschutzpreises?

Die Gewinner wurden anhand der Kriterien Wirksamkeit für den Umweltschutz, Innovationsgrad, Kreativität, Nachhaltigkeit und persönlicher Einsatz bestimmt.  „Jede Initiative für den Umweltschutz verdient unsere Hochachtung und unsere Wertschätzung. Besonders freuen wir uns darüber, dass sich in diesem Jahr so viele Bürgerinnen und Bürger am innogy-Klimaschutzpreis beteiligt haben“, sagte André Dora. innogy-Regionalleiterin Maria Allnoch freute sich über so viel Engagement in Datteln: „Gerade das Umweltschutz-Engagement geschieht oft im Verborgenen. Umso wichtiger ist uns diese Möglichkeit der Auszeichnung.“

Klimaschutzpreis wird alljährlich verliehen

Der Klimaschutzpreis von innogy wird jährlich für Leistungen verliehen, die in besonderem Maße zur Erhaltung natürlicher oder zur Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen beitragen. Über die Vergabe entscheidet eine Jury.

Weitere Informationen zum Klimaschutzpreis.