Stadtverwaltung sammelt ab Juli Altkleider
Das Bild zeigt einen grünen Altkleider- und Schuhcontainer

30.6.2018 - Vierzig stadteigene Altkleidercontainer werden Mitarbeiter des Betriebshofs ab Juli an den Standorten der Altglas-Container aufstellen.

Mit dieser Initiative möchte die Stadtverwaltung die „Übermöblierung“ durch Sammelcontainer verschiedener gewerblicher Sammler im öffentlichen Verkehrsraum unterbinden. Zwar sind eigentlich die gewerblichen Aufsteller der Sammelcontainer für den ordnungsgemäßen Zustand der Standort zuständig. Allerdings muss die Stadtverwaltung kontrollieren, ob dies auch eingehalten wird.

Um eine mögliche Flut von Anträgen zur Sondernutzung öffentlicher Flächen durch gewerbliche Sammler zu verhindern, stellt die Stadt flächendeckend Container für Altleider auf. Darüber hinaus wird die Stadt die gemeinnützigen Sammlungen auf städtischen Flächen untersagen und die straßenrechtliche Erlaubnis zur Sondernutzung widerrufen, damit sich gewerbliche Sammler nicht mehr auf den Grundsatz der Gleichbehandlung berufen können.

Müllgebühren stabilisieren

„Es trägt zur Stabilität der Müllgebühren bei, wenn die Bürgerinnen und Bürger ihre Altkleider in unsere Container einwerfen“, sagt Betriebshofleiter Michael Seega. „Darüber hinaus ist es aber auch sinnvoll, die Altkleider bei anerkannten caritativen Einrichtungen abzugeben, damit mit den Einnahmen aus der Verwertung soziale Projekte unterstützt bzw. durchgeführt werden können.“

Die Anschaffungskosten für die Container betragen 25.000 Euro. Durch die Verwertung der Altkleider erwartet die Stadtverwaltung Erlöse von 54.800 Euro.