Das Bild zeigt das Kanalmännchen und den Kanalknotenpunkt

Pilgern - und Behinderungen in den Mittelpunkt rücken
Das Bild zeigt von links: Michaela Soboczinski, Arnold und Nico Schnittger, Bürgermeister André Dora und Robert Kik.

17.5.2015 - Sie wandern vom Hermanns-Denkmal bis nach Xanten und besuchen Städte, die in der Nähe dieser Strecke liegen – unter anderem auch Datteln, wo Bürgermeister André Dora Vertreter des Vereins Nicos Farm begrüßt hat, die auf die Probleme von Eltern mit behinderten Kindern aufmerksam machen möchten.

Seit vielen Jahren führt der gemeinnützige Verein Nicos Farm e.V. Wanderaktionen durch, die quer durch Deutschland führen. Vor zwei Jahren wanderte der Vorsitzende des Vereins, Arnold Schnittger, beispielsweise von Flensburg bis zum Bodensee. Immer dabei sein schwerbehinderter Sohn Nico, den der 64jährige im Rollstuhl 1.100 Kilometer durch die Republik schob.

Ziel dieser Aktionen ist es, zu sensibilisieren, zu solidarisieren und auf die Probleme von Eltern mit behinderten Kindern aufmerksam zu machen. Aber auch die allgemeine Pflegesituation, gleich, ob man die Mutter oder die Großmutter pflegt, soll in den Fokus der Öffentlichkeit gelangen.

Konstantin Wecker unterstützt "inwendig warm" als Schirmherr

Der Verein kämpft seit Jahren dafür, dass pflegende Angehörige nicht zu Arbeitslosengeld-II-Beziehern werden. Die Aktionen laufen unter dem Titel „inwendig warm“ und sind nach einem Lied von Konstantin Wecker benannt, der Schirmherr des Vereins ist.

In diesem Jahr sind die Teilnehmer auf der Römer-Lippe-Route unterwegs, vom Hermanns-Denkmal bis nach Xanten, und besuchen dabei Städte, die in der Nähe dieser Strecke liegen. Mit dabei: Robert Kik, genannt „Robbe pilgert“, der die Truppe begleitet. Robert Kik ist bereits seit Jahren mit zahlreichen Wanderaktionen durch Deutschland und sogar bis zum Papst bekannt geworden. Es ist das Anliegen von „Robbe pilgert“, die Krankheit ALS und ihre Auswirkungen öffentlich zu machen. Denn die Auswirkungen sind eben bei allen pflegenden Angehörigen gleichermaßen erschwert.

Wohnprojekt für Eltern mit behinderten Kindern

„Nicos Farm“ ist ein Wohnprojekt für Eltern mit behinderten Kindern, das im kommenden Jahr in Amelinghausen (in der Nähe von Lüneburg) realisiert werden soll. Ziel ist es, Kindern mit Behinderungen ein Zuhause zu geben, in dem sie ihr Leben lang in Würde arbeiten und wohnen können.

Das Bild zeigt (v. l.): Michaela Soboczinski, Arnold und Nico Schnittger, Bürgermeister André Dora und Robert Kik.

Info

http://www.nicosfarm.de/
https://www.facebook.com/groups/robbe.pilgert

 

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Nicos Farm e.V.
Hamburger Sparkasse
IBAN: DE65200505501261165508

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