Archiv | Stadt Datteln
Das Bild zeigt einen Teil der ukrainischen Flagge und die Aufschrift ,Hilfe für Geflüchtete'

News-Archiv

 

Verdachtspunkt Flotowstra├če: Mitte August wird der Bereich unter einer Garage aufgegraben und untersucht

13.7.2022 - Eine Luftbildauswertung und anschließende Messungen haben ergeben, dass sich unter einer Garage an der Flotowstraße ein metallischer Gegenstand befindet. Dabei kann es sich um einen rostigen Eimer, aber auch um einen Blindgänger handeln. Um das herauszufinden, werden Mitarbeiter*innen des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Arnsberg die Stelle am Samstag, 13. August 2022, vormittags aufgraben und untersuchen.

Mitarbeiter*innen des Ordnungsamts und der Feuerwehr führen aktuell Gespräche mit dem Ida-Noll-Seniorenzentrum und der Vestischen Kinder- und Jugendklinik, die sich beide im näheren Umfeld befinden. Beide Häuser müssen mindestens teilweise geräumt werden.

Wichtig: Aktuell steht nicht fest, ob sich ein Blindgänger im Boden befindet.

Sollte ein Blindgänger mit Zünder gefunden werden, der entschärft werden muss, müssen auf jeden Fall alle Bürger*innen ihre Wohnungen und Häuser verlassen, die in einem Radius von 250 Metern wohnen. Muss ein größeres Kampfmittel entschärft werden, kann sich der Radius auf 500 oder 1.000 Meter erhöhen. Die Stadtverwaltung hat die möglichen Evakuierungsbereiche in einen Plan eingezeichnet, den Sie auf dieser Seite als PDF aufrufen könen.

Dauer einer möglichen Entschärfung & Evakuierung der Anwohner*innen lässt sich vorab nicht abschätzen

Die Dauer einer möglichen Entschärfung inklusive Evakuierung der Anwohner*innen lässt sich vorab leider nicht abschätzen. Häufig können die Bürger*innen nach zwei bis vier Stunden wieder in ihre Häuser und Wohnungen – unter Umständen kann sich das aber auch bis in die Abendstunden hinziehen. Deshalb stellt die Stadtverwaltung Aufenthaltsräume für Anwohner*innen bereit, die nicht die Möglichkeit haben, während einer möglichen Entschärfung zeitweise bei Verwandten, Freunden oder Bekannten unterzukommen.

Verschobene Untersuchung

Ursprünglich sollte die Fundstelle im November 2021 untersucht werden. Das war aber nicht möglich, weil die Saison für Atemwegserkrankungen verfrüht begonnen und für volle Betten in der Vestischen Kinder- und Jugendklinik sowie auf Kinderstationen in der Umgebung gesorgt hatte. Die Vestische Kinder- und Jugendklinik hätte ihre Patient*innen also nicht in anderen Kliniken unterbringen können.

Weitere Infos zur Kampfmittelbeseitigung