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Regenbogenfahne am Rathaus gehisst
Das Bild zeigt von links: Pfarrerin Susanne Kuckshoff, Bürgermeister André Dora und Pfarrer Heinrich Plaßmann.

17.5.2021 - Zusammen mit Pfarrerin Susanne Kuckshoff und Pfarrer Heinrich Plaßmann hat Bürgermeister André Dora heute Morgen am Rathaus die Regenbogenfahne gehisst - gemäß einem einstimmigen Beschluss des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschusses. Anlass ist der heutige "Internationale Tag gegen Homophobie, Biphobie, Interphobie und Transphobie“.

Das Bild zeigt von links: Pfarrerin Susanne Kuckshoff, Bürgermeister André Dora und Pfarrer Heinrich Plaßmann.

André Dora sagte zu diesem Anlass, dass es Sache der Gesellschaft sei, Flagge zu zeigen: "Wir sind Gesellschaft. Es darf keiner ausgregrenzt werden". Pfarrer Heinrich Plaßmann wies darauf hin, dass "Errungenschaften nicht einfach vom Himmel fallen. Deshalb müssen wir wachsam sein". Und Pfarrerin Susanne Kuckshoff freute sich darüber, dass das Presybterium als Gemeindevertretung den Beschluss gefasst hat, dass die Evangelische Kirche in Datteln ebenfalls die Regenbogenfahne hisst.

Aktionstag weist auf Diskriminierung hin

Der „Internationale Tag gegen Homophobie, Biphobie, Interphobie und Transphobie“ wird seit 2005 jährlich am 17. Mai als Aktionstag von Homosexuellen, später auch von Trans-, Bi- und Intersexuellen begangen, um auf die Diskriminierung und Bestrafung von Menschen hinzuweisen, die in ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität von der Heteronormativität abweichen. Das Datum soll an den 17. Mai 1990 erinnern, an dem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschloss, Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten zu streichen.