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Equal Pay Day: „Frauen gerecht bezahlen“
Das Bild zeigt links die stellvertretende Bürgermeisterin Ute Schmitz und daneben Bürgermeister André Dora.

10.3.2021 - „Frauen gerecht bezahlen“: Mit diesem DGB-Plakat machen die stellvertretende Bürgermeisterin Ute Schmitz und Bürgermeister André Dora darauf aufmerksam, dass es nach vielen Jahren nach vielen Jahren des Bestrebens für gleiche Bezahlung immer noch nicht ganz erreicht ist, dass Frauen für gleichwertige Arbeit auch entsprechend bezahlt werden. Anlass ist der heutige Equal Pay Day (zu deutsch: "Tag der gleichen Bezahlung")

Und genau darum geht es beim Equal Pay Day: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Denn auch im Jahr 2021 verdienen Frauen noch immer weniger als ihre männlichen Kollegen. Der 10. März ist dabei nicht irgendein Datum, sondern der Tag, bis zu dem Frauen symbolisch umsonst arbeiten, während Männer schon seit dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden. Aktuell liegt der Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen bei 19 Prozent.

Entstanden ist der Tag für gleiche Bezahlung in den USA. Die amerikanischen Business and Professional Women schufen 1988 mit der Red Purse Campaign ein Sinnbild für die roten Zahlen in den Geldbörsen der Frauen. Diesen Gedanken griff der BPW Germany auf, so dass die roten Taschen bundesweit zum Symbol des Equal Pay Day wurden.

Der Equal Pay Day wurde 2008 auf Initiative des Business and Professional Women (BPW) Germany e.V. erstmals in Deutschland durchgeführt. BPW ist eines der größten und ältesten Berufsnetzwerke für angestellte und selbständige Frauen.