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Lehrer*innen und bedürftige Schüler*innen erhalten iPads
Das Bild zeigt von links: Martina Zörner (städtische Mitarbeiterin), Dirk Franke (Beigeordneter und Kämmerer) und Corinna Srol (Auszubildende)

19.2.2021 - Die Kartons stapelten sich nicht nur im Fachdienst IT, sondern auch in anderen Räumen des Rathauses – unter anderem auch im Standesamt: Insgesamt 908 iPads mussten ausgepackt, inventarisiert, beschriftet, mit dem Logo des Förderpakets des Landes versehen und online registriert werden, damit alle Apps geladen und installiert werden.

Das Bild zeigt von links: Martina Zörner (städtische Mitarbeiterin), Dirk Franke (Beigeordneter und Kämmerer) und Corinna Srol (Auszubildende)

„Ich bin froh, dass die Geräte sehr viel früher als zunächst befürchtet bei uns eingetroffen sind“, sagt Beigeordneter und Kämmerer Dirk Franke, „nach der Bestellung im Herbst hatten wir noch vor wenigen Tagen die Info bekommen, dass sich die Lieferung stark verzögert. Umso besser, dass wir die iPads jetzt vorbereiten und schon bald verteilen können.“

Geräte bleiben Eigentum der Stadt Datteln

Die 224 Geräte sind bereits an Lehrer*innen verteilt. Weitere 684 Tablets wird die Stadtverwaltung bis 1. März 2021 an bedürftige Schüler*innen aller Schulformen ausgeben. Sowohl die iPads für die Lehrer*innen wie auch die für die Schüler*innen bleiben Eigentum der Stadt Datteln, auf denen keine privaten Apps installiert werden dürfen.

Ausstattungsoffensive: Förderung des Landes NRW

Im Rahmen seiner Ausstattungsoffensive fördert das Land diese Tablets mit 201.388,65 Euro, der Eigenanteil der Stadt Datteln beträgt 22.376,52 Euro. Die Geräte für Lehrer*innen an den Dattelner Schulen werden mit 500 Euro pro Gerät vom Land gefördert – ohne städtischen Eigenanteil. „Über die Förderung des Landes freuen wir uns selbstverständlich“, sagt Dirk Franke, „leider müssen wir aber die Folgekosten als Stadt komplett alleine tragen – dazu zählen der Ersatz von Geräten, zukünftiges Zubehör oder auch kostenpflichtige Apps.“

Geringere Folgekosten für iPads

Die iPads haben zwar einen höheren Anschaffungspreis, dafür fallen die Folgekosten geringer aus als bei vergleichbaren Geräten. Apple hat für den Einsatz in Unternehmen Unterstützungsprogramme aufgelegt, mit denen die IT-Abteilung die Geräte mit wenig Aufwand konfigurieren kann. Das iPad-Betriebssystem iOS hat den Vorteil, dass Hardware und Betriebssystem aus einer Hand kommen. Die Apps kommen zentral aus dem App-Store, so dass nur selten Schadsoftware auf den Geräten landet, was den Support reduziert. Die Qualität der Hardware und die längere Unterstützung mit Updates tragen dazu bei, dass iOS-Geräte eine höhere Lebensdauer haben als vergleichbare Geräte. Dadurch ergeben sich große Unterschiede beim Restwert nach der gewöhnlichen Nutzungsdauer von drei Jahren.