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Motive für mehr Fußgängersicherheit: Stadtverwaltung möchte mit Plakataktion für Gefahren der Smartphone-Nutzung im Straßenverkehr sensibilisieren
Das Bild zeigt Hannah Gelfert und Pascal Müller vom Max-Born-Kolleg

27.1.2021 - In den vergangenen fünf Jahren sind jährlich durchschnittlich 242 Fußgänger*innen auf den Straßen im Bezirk des Polizeipräsidiums Recklinghausen verunglückt. Besonders auffällig: 45 Prozent dieser Unfälle passierten beim Überqueren der Fahrbahn. Auf diese Gefahrenquelle möchte der Fachdienst Verkehrsangelegenheiten aufmerksam machen und hat eine Aktion mit Plakaten von Schüler*innen des Max-Born-Berufskollegs übernommen. Die sieben Motive hängen an 53 Dattelner Laternen.

Das obere Bild zeigt zwei Schüler*innen des Recklinghäuser Max-Born-Kollegs: Hannah Gelfert und Pascal Müller

Die Schüler*innen der Klasse B2GL des Bildungsgangs Fachhochschulreife Gestaltung haben Plakate mit einprägsamen Verkehrssicherheitsbotschaften zum Thema „Fußgängersicherheit im Straßenverkehr“ erstellt. Einige der Plakatmotive wurden bereits in Recklinghausen bei der Sparkasse Vest ausgestellt und waren auf digitalen Monitoren in Bussen der Vestischen zu sehen.

Das Bild zeigt ein Plakat mit der Aufschrift ,gefährliche Dunkelheit, sei sichtbar'

Hervorgegangen sind die Plakate aus einer Aktion des Polizeipräsidiums Recklinghausen, das die Anzahl der verunglückten Fußgänger*innen kontinuierlich senken wollte und so eine Kooperation gestartet hat: mit dem Max-Born-Berufskolleg, den Vestischen Straßenbahnen und der Sparkasse Vest.

Die Plakate beschäftigen sich vor allem mit der Problematik der Ablenkung durch Smartphones im Straßenverkehr. „Ich bin sehr glücklich darüber, dass wir die Motive in Datteln aufhängen können“, sagt Ralf Feldhaus, Leiter des Fachdienstes Verkehrsangelegenheiten der Stadt Datteln, „leider beobachten wir auch in Datteln immer häufiger, dass Unfälle passieren, weil die Fußgänger*innen zu sehr mit ihrem Smartphone beschäftigt sind. Es wäre schön, wenn die Plakate die Bürger*innen ein wenig für dieses Problem sensibilisieren würden.“