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Geschwisterkinder können Heideschule in Flaesheim besuchen: Landrat antwortet auf Anfrage von Bürgermeister André Dora und seinem Halterner Amtskollegen Andreas Stegemann

15.1.2021 - Zusammen mit dem Bürgermeister von Haltern, Andreas Stegemann, hatte sich Bürgermeister André Dora im Dezember an Landrat Bodo Klimpel gewandt. Ziel war eine bürgerfreundliche Lösung, damit Dattelner Schulkinder aus dem Ortsteil Ahsen die nächst gelegene Schule in Haltern-Flaesheim besuchen können, da die Grundschule in Ahsen geschlossen ist.

Der Landrat hat jetzt geantwortet und zugesagt, dass zwei der sechs betroffenen Schüler*innen, die Geschwister auf der Flaesheimer Heideschule haben, diese Einrichtung auch besuchen können. Für die anderen vier müsste eine Lösung gefunden werden.

Der Landrat begründet das damit, dass es gesetzliche Vorgaben nicht erlauben, dass für die 51 Anmeldungen an der Heideschule für das Schuljahr 2021/2022 eine dritte Eingangsklasse gebildet wird. Der Landrat bietet an, dass die vier Schüler*innen auf die Grundschule in Hullern gehen. Das würde eine Fahrtzeit von mehr als einer Stunde bedeuten.

„Damit würden wir den Kindern keinen Gefallen tun, immerhin wären sie in 8 Minuten mit dem Bus an der Heideschule in Flaesheim“, betont André Dora. „Ich freue mich aber darüber, dass zumindest die Geschwisterkinder einen kurzen Schulweg wählen können“, sagt Dora. „Es ist sehr schade, dass dieses seit 2012 bewährte interkommunale Modell, dass Kinder aus Ahsen auf die Heideschule in Flaesheim gehen, nicht im bisherigen Umfang fortgeführt werden kann. Es ist ja nicht so, dass wir die Schule in Ahsen gerne geschlossen haben, wir waren dazu gezwungen, weil die Mindestschüler*innenzahl nicht erreicht wurde.“

Neben der Schule in Hullern haben die Kinder auch die Möglichkeit, zum Beispiel an der Gustav-Adolf-Schule in Datteln angemeldet zu werden, die noch freie Kapazitäten hat. Die Fahrtzeit mit dem Bus würde etwa 16 Minuten betragen, die Kinder müssten nicht umsteigen.