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Silvester und Neujahr: Was ist erlaubt – was nicht?

30.12.2020 - Auch Silvester ist es wichtig, Kontakte möglichst zu vermeiden, um sich selbst und andere vor Neuinfektionen zu schützen. Das gilt selbstverständlich auch, obwohl die Anzahl der Corona-Infektionen in Datteln auf 164 (Stand: 29.12.2020) gesunken ist.

Für die Geltungsdauer der aktuellen Corona-Schutzverordnung gilt: „Partys und vergleichbare Feiern sind generell untersagt.“ Das bedeutet für Silvester: Auch privat sind Feiern nicht erlaubt.

Kein Alkohol auf der Straße

Mit Abstand dürfen Sie anderen auf der Straße selbstverständlich zuprosten und ein gutes neues Jahr wünschen, aber das nur alkoholfrei.

Dazu heißt es in der Coronaschutzverordnung: „Im öffentlichen Raum ist der Verzehr von alkoholischen Getränken untersagt“ – und das nicht nur zu Silvester, sondern generell bis 10. Januar 2020. Dabei gilt auch: Es dürfen sich maximal fünf Personen aus zwei Haushalten treffen. Bitte bedenken Sie: Jedes dieser Treffen wäre ein Kontakt und ein Infektionsrisiko – das mit Maske und Abstand vielleicht gering, aber dennoch gegeben ist.

Bis 10. Januar 2021 gilt: Treffen dürfen sich höchstens fünf Personen ab 15 Jahre aus nur zwei Haushalten – Kinder bis 14 werden nicht mitgezählt.

Silvesterfeuerwerk

In diesem Jahr dürfen Böller und Raketen nicht verkauft werden – ein konkretes Abbrennverbot gibt es nicht. Der Bund hat für dieses Verkaufsverbot die „Sprengstoffverordnung“ geändert, um Folgendes zu erreichen: 

Es soll verhindert werden, dass sich – wie in den vergangenen Jahren – viele Menschen beim Hantieren mit Böllern und Raketen verletzen und die Kapazitäten in Krankenhäusern binden.

Das Abbrennen von Feuerwerk lockt ganze Nachbarschaften auf die Straße – unter Corona-Bedingungen wären das unzulässige Ver- und Ansammlungen.

Die Infektionszahlen sind weiterhin sehr hoch und sollten durch eine Silvesterfeier nicht unnötig in die Höhe schnellen. In Datteln sind bislang 30 Personen an oder mit dem Corona-Virus gestorben. Deshalb ist es wichtig, dass Sie Regeln einhalten – die möglichen Bußgelder sind teilweise happig:

 Bußgelder

Wer eine Party veranstaltet, zahlt im Regelfall 500 Euro, jede*r Teilnehmer*in 250 Euro. Genauso teuer wird es, wenn sich mehr Menschen treffen als erlaubt – und das für jeden, der dabei ist. 100 Euro kostet der Alkoholverzehr im öffentlichen Raum. Und wer Alkohol nach 23 Uhr verkauft (bis 6 Uhr am nächsten Tag) riskiert ebenfalls ein Bußgeld – in Höhe von 500 Euro.

Bitte halten Sie sich an die Regeln!

Nehmen Sie Ihre Verantwortung für die anderen Bürger*innen dieser Stadt wahr und halten Sie sich an die Regeln der Coronaschutzverordnung. Dann können Sie auch erwarten, dass andere Verantwortung für Sie übernehmen.

Es geht vor allem darum, dass unser Gesundheitssystem all diejenigen weiterhin gut versorgen kann, die dringend medizinische Hilfe brauchen – ob mit oder ohne Corona-Erkrankung. Das kann aber nur gelingen, wenn nicht zu viele zur selben Zeit versorgt werden müssen.

Wir wünschen Ihnen ein gutes neues Jahr. Bleiben Sie besonnen und gesund.

Ihre Mitarbeiter*innen der Dattelner Stadtverwaltung