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Gabenzaun für Bedürftige in der Fußgängerzone: Angebot vor dem Café HübsSch für Menschen, die durch die aktuelle Corona-Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten gekommen sind
Das Bild zeigt den Gabenzaun vor dem Café HübsSch in der Fußgängerzone, links Bürgermeister André Dora, rechts Andrea Becker vom Diakonischen Werk.

3.4.2020 - Eine Baumaßnahme ist es nicht, auf die der Bauzaun vor dem Café HübsSch hinweist. Vielmehr handelt sich um einen so genannten Gabenzaun, an den Bürger*innen Spenden in Form von Lebensmitteln und Hygieneartikeln für Bedürftige hängen können. Innerhalb eines Tages wurde der Zaun aufgestellt und dient ab heute als Anlaufstelle für alle, die durch die aktuelle Situation in Schwierigkeiten gekommen sind.

„Das ist eine gute Sache“, sagt Bürgermeister André Dora, „deshalb war es für uns selbstverständlich, dass wir der Bitte des Diakonischen Werkes schnell nachgekommen sind und einen Bauzaun aufgestellt haben. In diesen Zeiten ist es wichtig, dass wir gemeinsam nach vorne schauen und gute Projekte auf den Weg bringen. Ich denke, dass es auch ein gutes Zeichen für ein gemeinsames Miteinander ist, wenn Menschen dort etwas für andere Menschen spenden.“

Andrea Becker, Leiterin des Café HübsSch hat jeden Tag Kontakt mit Menschen, die durch die aktuelle Corona-Pandemie in Schwierigkeiten gekommen sind: „Es gibt viele Menschen auch in Datteln, für die dieses Angebot in dieser Situation eine Hilfe sein kann“, sagt Becker. „Das trifft auf obdachlose Bürger*innen zu, aber auch auf Menschen, die vielleicht gerade in Kurzarbeit sind und die staatlichen Leistungen noch nicht bekommen. Der Gabenzaun ist eine unbürokratische Hilfe, die anonym in Anspruch genommen werden kann.“

Das Café HübsSch ist weiterhin für Menschen in Not da. Bürger*innen haben die Möglichkeit, Spenden im Café abzugeben – einfach kurz klingeln oder die Telefonnummer 0163/2449880 wählen.