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Corona-Pandemie: Bußgelder sollen die Einsichtigen vor den Uneinsichtigen schützen - Stadtverwaltung führt Kontrollen in der ganzen Stadt durch – Gesundheit der Bürger*innen steht im Vordergrund

31.3.2020 - Die meisten Bürger*innen in Datteln halten sich an das aktuell geltende Abstandsgebot von 1,50 Metern, mit dem die Anzahl der Corona-Virus-Infektionen eingedämmt werden soll. Die Maßnahmen werden weitgehend angenommen. Und das ist auch gut so, immerhin geht es um die Gesundheit der Menschen.

„Wir müssen die Einsichtigen vor den Uneinsichtigen schützen“, sagt Bürgermeister André Dora, „deshalb ist es wichtig, dass wir mit dem Bußgeldkatalog des Landes NRW eine einheitliche Regelung haben, die in allen Städten des Landes gilt.“

In zwei Schichten kontrollieren Mitarbeiter*innen des Ordnungsamts nicht nur die Innenstadt. Auch an den Kanalufern, am Katenkreuz und auf den Spielplätzen schauen Sie nach dem Rechten. Meist stoßen sie dabei auf Verständnis, oft kommen sie mit den Menschen ins Gespräch.

250 Euro für Grillen in der Öffentlichkeit

Für das Grillen in der Öffentlichkeit werden 250 Euro fällig – pro Person. Wer gegen das Besuchsverbot verstößt – zum Beispiel im Altenheim oder im Krankenhaus –, muss 200 Euro Bußgeld bezahlen. 1.000 Euro zahlt eine Organisation, die während der aktuellen Pandemie eine Sportveranstaltung durchführt.

Die Teilnahme an Veranstaltungen, Versammlungen, Zusammenkünften oder Ansammlungen von Personen wird mit Geldbuße geahndet. 200 Euro müssen bei Erstverstößen mindestens angesetzt werden, bei wiederholtem Verstoß verdoppelt sich das Bußgeld. Bei schwerwiegenden Verstößen sind auch Strafanzeigen möglich. Bis zu 25.000 Euro kann das Bußgeld im Wiederholungsfall kosten.