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Andr├ę Dora: "Zeigen, dass wir zusammenhalten" - B├╝rgermeister zur aktuellen Situation in der Corona-Pandemie
Das Bild zeigt Bürgermeister André Dora.

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

am Wochenende habe ich auf Facebook geschrieben, dass ich mich darüber freue, dass Sie, liebe Dattelner*innen und Dattelner, so gut mitspielen, dass Sie Abstand halten, dass Sie Rücksicht nehmen.

Und das ist wunderbar. Denn wir zeigen so, dass wir zusammenhalten. Das ist wichtig für alle Dattelnerinnen und Dattelner, für unsere Gemeinschaft und könnte auch ein Zeichen für andere sein.

Ich weiß auch, dass die Einschränkungen zurzeit nicht besonders schön sind: Wir können nicht mehr im Café sitzen, uns nicht im Biergarten treffen oder gemeinsam Sport machen. Aber wir sollten auch das Positive sehen: dass wir die Möglichkeit haben, bei diesem schönen Wetter nach draußen zu gehen. Und ein Spaziergang hat noch nie geschadet – Fahrradfahren auch nicht, das versuche ich selbst jeden Tag.

Meine Bitte: Wir dürfen jetzt nicht nachlassen – die Pandemie ist noch nicht überstanden. Halten Sie weiterhin Abstand, schütteln Sie keine Hände, waschen Sie sich mindestens 20 Sekunden die Hände – am besten mit einem Lied, singen macht fröhlich und ist gesund.

Am Wochenende hat die Bundesregierung zusammen mit den Ländern die Einschränkungen verschärft. Das hat nicht jedem gefallen, das kann nicht jedem gefallen. Aber auch aus meiner Sicht geht es leider nicht anderes.

Es ist jetzt wichtig, dass wir weiter mitmachen, dass wir weiter unseren Beitrag leisten. Deshalb bitte ich Sie um Verständnis dafür, dass wir jetzt jeden Tag Kontrollen von morgens bis zum späten Abend durchführen. Das kann auch dazu führen, dass wir private Geburtstagspartys beenden müssen.

Es geht weiterhin darum, die Kontaktmöglichkeiten einzuschränken. Denn wir haben es mit einem Virus zu tun, der zum Tode führen kann. Es gibt viele, die infiziert sind, die aber die Auswirkungen kaum spüren. Das ist schön. Gleichzeitig müssen wir schauen, dass wir die Infektionskette unterbrechen und vor allem die Bürger*innen schützen, die mit Vorerkrankungen zu kämpfen haben – und denen dieser Virus schwer zusetzen kann.

Auch wenn es Wunschdenken ist: Ich hoffe, dass die Zahlen in Datteln am besten gar nicht mehr zunehmen, dass sie vielleicht schon bald abnehmen werden. Das wäre schön.

Ich danke all denen, die in den Geschäften dafür sorgen, dass wir weiterhin Lebensmittel einkaufen können, all denen, die sich im Krankenhaus um die Patient*innen kümmern und den Mitarbeiter*innen der Stadt Datteln, die weiterhin für die Bürger*innen unserer Stadt da sind. Ich danke allen, die in diesen besonderen Zeiten ihrer Arbeit nachgehen, und all denen, die denen helfen, die jetzt unsere Hilfe benötigen.

Bitte bleiben Sie gesund. Und halten Sie Abstand – immer.

Ihr André Dora.