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Corona-Pandemie: Ab April werden zunächst keine Elternbeiträge für Kinderbetreuung eingezogen

18.3.2020 - Aufgrund des „Betretungsverbots“ zur Eindämmung der Corona-Pandemie werden ab April 2020 zunächst keine Elternbeiträge für Kinder fällig, die in den Dattelner Kindertageseinrichtungen, in der Tagespflege und in den offenen Ganztagsschulen betreut werden. Darüber hat Bürgermeister André Dora die Erziehungsberechtigten jetzt schriftlich informiert.

Die Stadtverwaltung wird alles Erforderliche veranlassen, damit die Konten aufgrund der erteilten Sepa-Mandate nicht belastet werden. Eltern, die ihrer Bank einen Dauerauftrag erteilt haben, werden gebeten, an die frühzeitige Berücksichtigung zu denken.

Der Bürgermeister weist in diesem Schreiben darauf hin, dass ihn zu diesem Thema sehr viele Anfragen von Eltern erreicht haben, die wissen wollten, wie mit dem zu zahlenden Elternbeitrag verfahren wird. Die Entscheidung, dass zunächst keine Elternbeiträge eingezogen werden, habe er dann in Abstimmung mit den Bürgermeistern des Kreises Recklinghausen getroffen.

Verständnis für Betretungsverbot

André Dora bittet in diesem Schreiben auch um Verständnis für das von der Landesregierung erlassene „Betretungsverbot“ für Kinder. Damit „wird die Absicht verfolgt, weitestgehend die Ansteckungskette zu verlangsamen bzw. bestenfalls zu reduzieren“, schreibt Dora. „Mir ist als Bürgermeister bewusst, dass Sie der Ausfall der Betreuung Ihres Kindes, sofern Sie nicht zu dem Kreis der Ausnahmen gehören, in eine sehr schwierige Lage versetzt. Gleichwohl vertraue ich auf Ihr Verständnis, dass alles dafür getan werden muss, um die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt zu schützen.“

Dora erwartet baldige Entscheidung

Zum weiteren Vorgehen erwartet André Dora eine baldige Entscheidung der Landesregierung, insbesondere für die Eltern, die zu der Schlüsselgruppe gehören und deren Kinder aktuell noch betreut werden.