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„Vergiss nie, hier arbeitet ein Mensch“: Bürgermeister André Dora erklärt sich solidarisch mit DGB-Initiative
Das Bild zeigt Bürgermeister André Dora (links) mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Ordnungsamts

11.3.2020 - „Wir dürfen Gewalt gegen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes nicht hinnehmen“, sagt Bürgermeister André Dora. „Es sind nicht nur unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger, sondern sie erfüllen auch eine wichtige Funktion im Dienst der Allgemeinheit.“

André Dora erklärt sich solidarisch mit der aktuellen DGB-Kampagne „Vergiss nie, hier arbeitet ein Mensch“. Und er stellt sich explizit vor seine Mitarbeiterin*innen in der Verwaltung. Denn sie sind jeden Tag auf der Straße – bei Wind und Wetter – und bekommen den Frust ihrer Mitmenschen oft am eigenen Leibe zu spüren. „Jeder hat mal einen schlechten Tag und ärgert sich über ein Knöllchen“, sagt André Dora, „aber es darf nicht sein, dass sie diesen Ärger an unseren Mitarbeiter*innen ablassen und ihnen Kraftausdrücke oder sogar Beleidigungen an den Kopf werfen.“

4,74 Millionen Menschen im öffentlichen Dienst sorgen in Deutschland dafür, dass unser Alltag funktioniert. In einer aktuellen Umfrage im Auftrag des DGB sagten 67 Prozent der Befragten, sie seien in den vergangenen beiden Jahren Opfer von Respektlosigkeit und Gewalt geworden. 57 Prozent gaben an, dass die Gewalt zugenommen hat. Die Übergriffe reichen von Beleidigungen bis zur Bedrohung mit Waffen.

Die Initiative

Der DGB startete dazu am 19. Februar dieses Jahres eine Initiative mit einer deutschlandweiten Plakatierung und Infoveranstaltungen. Die Motive sind einprägsam. Ein Busfahrer, eine Polizistin, ein Feuerwehrmann, eine Krankenschwester und weitere Beschäftigte zeigen Respektlosigkeiten sowie Gewalt in ihrer Arbeitswelt auf und erinnern die Betrachter*innen: „Vergiss nie, hier arbeitet ein Mensch“.