Archiv | Stadt Datteln

News-Archiv

 

Acht Poetry-Slammer kämpfen um goldene Trophäe: 12. „Verbalknotenpunkt“ am 13. März im Bücherwurm – Kooperation mit VHS Datteln
Das Bild zeigt Wolfgang Tänzer (links) und Christofer Rott.

3.3.2020 - Dichtung kann Spaß machen – gerade wenn sie modern daherkommt. Das beweist der Dattelner Poetry-Slam „Verbalknotenpunkt“, der am Freitag, 13. März 2020, um 19.30 Uhr zu seiner 12. Auflage im Bücherwurm startet: in Kooperation mit der VHS Datteln und einem Moderator, der an allen Strippen gezogen hat, um wieder spannende und wortgewandte Poeten nach Datteln zu locken. Noch gibt es ein paar Tickets zum Preis von 10 Euro im Bücherwurm, Castroßer Straße 33.

Acht Poetry-Slammer kämpfen um die begehrte Miniaturplastik, den „Goldenen Bücherwurm“. Vielleicht geht sie bei diesem Slam an Eva-Lisa aus Dortmund. Ihre Chancen stehen nicht schlecht, hat sie es in letzter Zeit doch mehrfach ins Finale geschafft – wie bei den jüngsten NRW-Meisterschaften in Aachen. Sie mag humorvolle Lyrik und möchte damit alle gewitzt auf Betriebstemperatur bringen.

Das Bild das Logo für den Verbalknotenpunkt.

AK Chile aus Duisburg stand vor gut einem Jahr zum ersten Mal auf einer Bühne – und das nicht irgendwo, sondern in Duisburg-Marxloh. Er weiß, dass es auch vor dem kritischen Publikum in Datteln kein Spaziergang wird. Er spricht über das, was ihn bewegt und was er erlebt.

Michael „Zammie“ Zamhöfer kommt eigentlich aus der Rapper-Szene und ist herrlich unangepasst. Manchen seiner Texte merkt man an, dass er Biologie studiert.

Mit großen Worten große Gefühle zu wecken ist das Anliegen von Max Raths. Der Mönchengladbacher achtet akribisch auf Rhythmus und Tempo, was bei seinen Zuhörer*innen bestens ankommt.

Auch ein Lehrer mischt sich unter die muntere Truppe: Stefan Fischer. Der lustige Kurzgeschichtenerzähler ist zugunsten seines Referendariats bislang ein wenig zurückgetreten. Jetzt möchte er bärtig, bemützt und mit tiefer Stimme gnadenlos witzig wieder angreifen.

Jan Bühlbecker und Lena Meckenstock sind Wiederholungstäter auf der kleinen Palettenbühne im Bücherwurm und feste Größen aus der Slammerszene. Sie wissen, nur wer Punkte bei den Zuhörer*innen macht, zieht ins Finale ein, kämpft mit seinem ganz persönlichen Wortbeitrag, gereimt oder in Prosa, mit Manuskript oder frei in sechs Minuten um den Sieg. Und über die Vergabe des „Goldenen Bücherwurms“ bestimmen auch beim 12. Mal die Dattelner Fans.