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Realschule gewinnt beim innogy-Klimaschutzpreis
Das Bild zeigt unter anderem die Gewinner des innogy-Klimaschutzpreises

15.11.2019 - Die Realschule Datteln hat ein Verbot für PET-Flaschen eingeführt, um sich aktiv an der Vermeidung von Plastikmüll zu beteiligen. Als Alternative wurden vier Wasserspender in der Schule zur Verfügung gestellt. Für dieses Projekt wurde die Realschule mit dem ersten Platz beim innogy Klimaschutzpreis in Datteln ausgezeichnet. Siegerprämie beträgt 1.250 Euro.

Den zweiten Platz sicherte sich das Comenius-Gymnasium. Für den Bau eines Solar-Luftkollektors, der dazu beitragen soll, den feuchten Schulkeller zu trocknen, erhielten die Schüler der Physik-AG ein Preisgeld von 750 Euro.

Die Initiative des Bergmannsvereins Bergmannsglück die unter anderem die Schaffung von Brutplätzen und die Förderung der Insekten- und Artenvielfalt zum Ziel hat, belegte den 3. Platz. Der Bergmannsverein kann sich über ein Preisgeld von 500 Euro freuen. Ein weiteres Projekt erhielt einen Trostpreis in Form eines Insektenhotels.

Auswahl der Preisträgerinnen und -träger

Die Gewinner wurden anhand der Kriterien Wirksamkeit für den Umweltschutz, Innovationsgrad, Kreativität, Nachhaltigkeit und persönlicher Einsatz bestimmt. Der Klimaschutzpreis von innogy wurde von André Dora, Bürgermeister der Stadt Datteln, gemeinsam mit innogy-Regionalleiterin Maria Allnoch verliehen. „Es ist richtig klasse, dass sich immer mehr Menschen für den Klima- und Umweltschutz einsetzen und durch eigene Projekte einen regionalen Beitrag leisten“, sagt Dora. „In diesem Jahr haben mich besonders die kreativen Ansätze der einzelnen Projekte beeindruckt“, ergänzt der Bürgermeister.

Maria Allnoch freut sich über so viel Engagement in Datteln: „Gerade das Umweltschutz-Engagement geschieht oft im Verborgenen. Umso wichtiger ist uns diese Möglichkeit der Auszeichnung.“

Der Klimaschutzpreis der innogy wird jährlich für Leistungen verliehen, die in besonderem Maße zur Erhaltung natürlicher oder zur Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen beitragen. Die Städte und Gemeinden sind aufgerufen, besondere Projekte zur Prämierung vorzuschlagen. Über die Vergabe entscheidet eine Jury.

Weitere Infos zum Klimaschutzpreis