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Raupen des Eichenprozessionsspinners melden
Das Bild zeigt mehrere Eichenprozessionsspinnerraupen.

3.6.2019 - Überdurchschnittlich viele Nester von Eichenprozessionsspinnerraupen gab es im vergangenen Jahr in Datteln. Damit das Grünflächenamt wieder einen guten Überblick über die Situation hat und entsprechend agieren kann, wäre es gut, wenn Sie Nester auf städtischem und privatem Grund bei der Stadtverwaltung melden.

Die Eichenprozessionsspinnerraupen befallen vor allem Eichen. Die Raupen schießen kleine, nicht sichtbare „Brennhaare“ ab. Kommen diese Haare mit der menschlichen Haut in Berührung, reagiert die Haut zunächst mit roten, juckenden Pusteln. Die Spitzen der Brennhaare bohren sich in die Haut und brechen danach ab, zum Beispiel beim Kratzen an den Pusteln oder beim Waschen. Durch die Bruchstelle wird das Nesselgift Thaumetopoein freigesetzt, das zu heftigen allergischen Reaktionen führt. Werden die feinen Härchen eingeatmet, kann es zu Atembeschwerden wie Bronchitis und Asthma kommen. Keine Gefahr geht von den unscheinbaren Schmetterlingen aus, die aus den Raupen schlüpfen.

Auf städtischen Grundstücken werden die Nester von Mitarbeitern oder Beauftragten der Stadtverwaltung entfernt. Bei privaten Grundstücken sind die Eigentümer in der Pflicht, die Raupennester entfernen zu lassen, wenn von dem Grundstück eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit ausgeht. Dafür sollte möglichst ein sachkundiger Schädlingsbekämpfer beauftragt werden. Zum Verwechseln ähnlich ist der Befall mit der ungefährlichen Gespinstmotte. Die Raupen dieser Mottenart sind allerdings wesentlich kleiner und kommen an vielen Baum- und Straucharten vor.

Raupenbefall melden

Wenn Sie einen Befall mit Eichenprozessionsspinnerraupen auf einem öffentlichen oder privaten Grundstück feststellen, melden Sie dies bitte der Stadtverwaltung unter Angabe des Fundorts unter 02363/107-247 oder per E-Mail an internetredaktion@stadt-datteln.de.