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Lippebrücke in Ahsen soll neu gebaut werden - keine Übergangslösung
Das Bild zeigt die gesperrte Lippebrücke in Ahsen.

13.3.2019 - Die Lippebrücke in Ahsen soll durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt werden. Eine Übergangslösung soll es nicht geben. Diese Entscheidung trafen Dr. Christian Schulze Pellengahr (Landrat Kreis Coesfeld), Cay Süberkrüb (Landrat Kreis Recklinghausen), Wilhelm Sendermann (Bürgermeister Stadt Olfen) und Bürgermeister André Dora gestern in einer gemeinsamen Sitzung in Olfen.

Damit kann die Planung für den Abriss und den Bau einer neuen Brücke in Auftrag gegeben werden. Der endgültige Baubeschluss auf Grundlage der Pläne obliegt anschließend den Kreistagen in Coesfeld und Recklinghausen, da die Lippebrücke zur Hälfte beiden Kreisen gehört.

Die beiden Kreise werden die Ausschreibung der Planungsleistungen jetzt gemeinsam vorbereiten, damit das Verfahren weiterhin so schnell wie möglich vorangeht.

Übergangslösung hätte Nachteile für Anwohner

Geplant ist, 2020 den Abriss der bisherigen Brücke durchzuführen und mit dem Bau der neuen Brücke zu beginnen. Die Vorprüfungen des Ingenieurbüros Bockermann und Fritze haben ergeben, dass der Abriss zwar nicht einfach, aber dennoch innerhalb weniger Wochen durchführbar ist. Als Übergangslösung käme nur eine zusätzliche Brücke in Frage. Das wiederum würde zusätzliche Bautätigkeit zur Folge haben, vor allem aber umfangreiche Genehmigungsverfahren in einem Gebiet mit sehr hohen naturschutzrechtlichen Anforderungen. Für die Anwohner hätte das deutlich mehr Nachteile und keinen Zeitvorteil.

Um den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben, Fragen an die Fachleute zu stellen und Informationen aus erster Hand zu bekommen, findet am Montag, 8. April 2019, um 18 Uhr eine Informationsveranstaltung in der Stadthalle statt.