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Stadtverwaltung sammelt seit Anfang des Monats Altkleider
Das Bild zeigt einen Altkleider-Container und zwei Altglas-Container am Rathaus.

2.8.2018 - 40 stadteigene Altkleidercontainer haben die Mitarbeiter des Betriebshofs seit Anfang Juli aufgestellt. Die grünen Behälter sind jetzt nahezu überall dort zu finden, wo auch Altglas-Container stehen. Die Stadtverwaltung bitte die Bürgerinnen und Bürger, Altkleider möglichst in diesen Containern zu entsorgen. Bis Mitte Juli hat die Stadtverwaltung schon eine 40-Kubikmeter-Ladung abtransportieren lassen können.

„Wenn die Bürgerinnen und Bürger ihre Altkleider in unsere Container werfen, kann das dazu beitragen, dass die Müllgebühren stabil bleiben, weil wir durch die Verwertung der Kleidung Erlöse erzielen“, sagt Michael Seega, Leiter des Städtischen Betriebs- und Recyclinghofs. „Sinnvoll ist es auch, die Altkleider bei anerkannten caritativen Einrichtungen abzugeben, damit aus den Einnahmen soziale Projekte unterstützt bzw. durchgeführt werden können.“

Mit dem flächendeckenden Aufstellen der Container möchte die Stadtverwaltung verhindern, dass gewerbliche Sammler den öffentlichen Verkehrsraum mit ihren Containern dominieren. Hinzu kommt: Die gewerblichen Altkleidersammler sind zwar für den ordnungsgemäßen Zustand der Standorte zuständig. Dennoch muss die Stadtverwaltung mit erheblichem Aufwand kontrollieren, ob das eingehalten wird. Hinzu kommt: Häufig ist gar nicht erkennbar, welches Unternehmen den Container aufgestellt hat. Dann muss der Betriebshof selbst für die Entsorgung und Reinigung aufkommen, was Kosten verursacht. Dasselbe Problem kommt auch auf private Grundstückseigentümer zu, wenn sie auf ihren Flächen gewerbliche Altkleider-Sammler dulden.

Da die Stadt flächendeckend Container für Altkleider aufgestellt hat, muss sie keine Container gewerblicher Aufsteller auf städtischen Grundstücken dulden – und da sie dort auch gar keine anderen Altkleider-Sammler zulässt, verstößt sie auch nicht gegen den Gleichheitsgrundsatz.