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Verdachtspunkt an der Hafenstra├če wird untersucht
Das Bild zeigt die gesperrten Parkplätze vor der Post an der Hafenstraße

17.2.2018 - Sieben Parkplätze sind vor der Post an der Hafenstraße gesperrt. In der nächsten Woche soll dort ein Blindgänger-Verdachtspunkt untersucht werden. Dies geschieht mit Hilfe magnetischer Oberflächendetektion und bei Bedarf mit Bohrlochdetektion untersucht. Anschließend werden die Ergebnisse von der Bezirksregierung Arnsberg ausgewertet. Der Verdachtspunkt wird vorerst nicht aufgegraben. Bislang steht also nicht fest, ob dort ein Kampfmittel liegt.

AKTUALISIERUNG: An diesem Verdachtspunkt wurde kein Metall im Boden entdeckt. Es muss kein Blindgänger an dieser Stelle entschärft werden.

Der Verdachtspunkt wird untersucht, weil auf Luftbildern aus dem Zweiten Weltkrieg Einschlaglöcher an dieser Stelle sichtbar sind.

Die Messergebnisse werten die Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes in Arnsberg aus und entscheiden, ob ein Verdachtspunkt aufgegraben wird. Diese Entscheidungen werden meist kurzfristig getroffen.

Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Hinterlassenschaften des Krieges nicht nur in Datteln liegen, sondern in vielen Städten, all diese Aktionen müssen koordiniert werden. Liegt tatsächlich ein Blindgänger im Boden, folgt eine Entschärfung und zuvor die Evakuierung der Anwohnerinnen und Anwohner.

Datteln ist eine von vielen Städten, die mit den Überbleibseln des Krieges zu kämpfen hat. Grundsätzlich wird bei jedem Bauvorhaben überprüft, ob ein Blindgänger im Boden liegen könnte.

Weitere Infos zur Absuche von Blindgänger-Verdachtspunkten