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Datteln fährt elektrisch
Links Dirk Wißel von innogy. Rechts Bürgermeister André Dora

10.3.2017 - Der Stadtverwaltung Datteln gehört nun auch ein Elektroauto. Das Fahrzeug wurde jetzt offiziell von Dirk Wißel, Kommunalbetreuer bei innogy, an Bürgermeister André Dora übergeben. Der elektrische Mittelklassewagen Renault Kangoo ZE soll die Mobilität der Stadtverwaltung verstärken und vor allem für Post-, Boten- und Dienstfahrten im Kreis Recklinghausen eingesetzt werden. Mit seiner Akkuladung erzielt das Fahrzeug eine Reichweite von bis zu 170 Kilometern.

Das Bild zeigt links Dirk Wißel von innogy, rechts Bürgermeister André Dora und in der Mitte den elektrischen Renault Kangoo.

Das bisher genutzte Fahrzeug, ein Renault Kangoo mit Verbrennungsmotor, wird ab sofort unter anderem von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Jugendamts genutzt. Denn sie müssen häufiger Kinder und Jugendliche aus weiter entfernten Orten abholen. Durch das zusätzliche Fahrzeug erhöhen sich Mobilität und Flexibilität der Stadtverwaltung deutlich. 

Kommunales Energie-Konzept

Im Rahmen des Förderprogramms „Kommunales Energie-Konzept“ (KEK) unterstützt innogy die Stadt Datteln dabei, das Elektroauto in den kommunalen Fuhrpark zu integrieren und damit einen wichtigen Beitrag für die Umwelt zu leisten. 2015 konnte die Stadt bereits erste Erfahrungen mit einem Nissan Leaf machen, den innogy leihweise zur Verfügung gestellt hatte. 

„Ich freue mich sehr, dass wir unseren Fuhrpark mit Unterstützung von innogy um ein Elektrofahrzeug erweitern können", sagt Bürgermeister André Dora. "Für uns ist das der nächste Schritt in Richtung Zukunftsthema Elektromobilität." Besonders freut es ihn, dass die Anschaffung des E-Autos den kommunalen Haushalt nicht belastet. 

„Das Thema Elektro-Mobilität ist nicht nur für die Kommune, sondern auch für uns ein wichtiges Zukunftsthema, an dem wir uns gerne beteiligen. Insbesondere auf innerstädtischen Strecken haben Elektroautos große Vorteile“, sagte Dirk Wißel, Kommunalbetreuer der innogy. Sie seien leise und würden zur Verringerung der Feinstaubbelastung beitragen. Die Lebensqualität in den Städten werde mit Elektrofahrzeugen schon heute verbessert.

Standorte für weitere Ladesäulen werden überprüft 

Um das neue Elektroauto zu „betanken“, steht die von innogy vor dem Rathaus bereitgestellte Ladesäule  zur Verfügung. Die Ladesäule ermöglicht ein schnelles und unkompliziertes Aufladen des Fahrzeugs. Standorte für die Errichtung weiterer öffentlicher Ladesäulen werden zurzeit geprüft. „Der Erfolg der Elektromobilität hängt in großem Maße von der Ladeinfrastruktur ab. Wir werden die Stadt hierbei gerne unterstützen“, sagte Wißel.

innogy bietet im Rahmen des Förderprogramms KEK den Kommunen Lösungen und Produkte an, mit denen sie sich fit für die Zukunft der Energie machen können. Gefördert werden Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz, Energieeffizienz und Infrastruktur, etwa zur Steigerung der Energieeffizienz kommunaler Gebäude und Einrichtungen oder eben auch zur Erprobung der Elektromobilität im kommunalen Alltag.