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André Dora nimmt Elternhaltestelle am Beethovenplatz in Betrieb
Das Bild zeigt die Elternhaltestelle

6.2.2017 - Bürgermeister André Dora hat jetzt eine Elternhaltestelle am Beethovenplatz offiziell in Betrieb genommen. Die Schülerinnen und Schüler werden dort von ihren Eltern abgesetzt und laufen 350 Meter weiter zur Gustav-Adolf-Schule. Die Haltestelle wurde als Hol- und Bringzone eingerichtet, um die durch Elterntaxis verursachte Situation an der Schule zu entschärfen.

Das Foto zeigt (v.l.): Schulsozialarbeiterin Jana Schwanekamp, Pflegschaftsvorsitzende Ulrike Mundt, Ralf Feldhaus (Ordnungsamt der Stadt Datteln), Schulleiterin Mareike Koch, Awo-Kita-Leiterin Andrea Habisch und Bürgermeister André Dora.

Die Einrichtung der Elternhaltestelle wurde der kommissarischen Schulleiterin Mareike Koch vereinbart. Gleichzeitig möchte die Gustav-Adolf-Schule zur Motivation der Schülerinnen und Schüler ein „Bonusprogramm“ einführen. Das Programm sieht vor, dass die Kinder Punkte erhalten, wenn sie beispielsweise zu Fuß zur Schule gehen oder Sicherheitskleidung tragen.

Wenn ausreichend Punkte gesammelt wurden, gibt es eine im Klassenverband abgestimmte Belohnung - zum Beispiel eine doppelte Pause auf dem Schulhof oder eine Spielstunde in der Klasse. 

Bei der Suche nach geeigneten Standorten hat das Ordnungsamt der Stadt Datteln Empfehlungen des ADACs beachtet:

  • Entzerrung der Hol- und Bringverkehre durch Verlagerung auf einen oder mehrere Standorte unter Berücksichtigung der Hauptrichtungen, aus denen die Eltern die Schule anfahren
  • Einhaltung einer Mindestentfernung von ca. 250 Metern zur Schule
  • Vermeidung identischer Laufwege der Kinder mit dem weiteren Fahrweg der Eltern
  • Vermeidung zusätzlicher Fahrwege
  • Vermeidung potenzieller Probleme bzw. gefährlicher Fahrmanöver
  • Berücksichtigung der rechtlichen Vorgaben der Straßenverkehrsordnung
    Stellplatzzahl zwischen 4 und 15 Plätzen in Abhängigkeit der Schulgröße

Die Elternhaltestelle wurde für rund sechs Fahrzeuge auf einer Länge von 30 Metern eingerichtet. Zusätzlich wird in enger Abstimmung mit der Polizei versucht, den durch Elterntaxis verursachte Gefährdungsbereich für die Schülerinnen und Schüler vor der Gustav-Adolf-Schule zu entschärfen, indem Halteverbote und eingeschränkte Halteverbote eingeschränkt werden. 

Zeitgleich wird auch an der Grundschule Meckinghoven in enger Abstimmung mit der Polizei versucht, den durch die Eltern hervorgerufenen Gefährdungsbereich mit der Einrichtung eines zusätzlichen Halteverbots und einem eingeschränkten Halteverbot auf der Klosterstraße zu entschärfen.