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Stadtverwaltung warnt vor „Kanalhaien“
Das Bild zeigt ein Kanalrohr und daneben eine Ratte.

28.10.2016 - Das Vorgehen ist immer dasselbe: Gelockt wird mit einem günstigen Einstiegspreis für die Kanalinspektion, um für die eigentliche Maßnahme einen mitunter fünfstelligen Betrag zu verlangen. Ein aufmerksamer Bürger hat die Stadtverwaltung auf ein solches unseriöses Angebot hingewiesen. Die Stadtverwaltung warnt davor, solche Angebote vorschnell anzunehmen.

„Viele Hausbesitzer werden mit einem günstigen Angebot gelockt und dann überrumpelt oder unter Druck gesetzt, weil sie keinen Schaden für ihr Haus hinnehmen möchten“, sagt Christof Murawski, Leiter der Abteilung Stadtentwässerung, der das Treiben so genannter Kanalhaie seit längerem beobachtet.

„Es gibt auch Fälle, in denen kein Schaden am Kanal vorhanden war, aber dennoch ein hoher Preis für eine Sanierung verlangt worden ist.“ Deshalb empfiehlt Murawski Bürgerinnen und Bürgern, die ein solches Angebot erhalten, sich zunächst mit der städtischen Abteilung Stadtentwässerung in Verbindung zu setzen: zum Beispiel telefonisch unter 02363/107-373.

"Sebstüberwachungsverordnung Abwasser"

Seit November 2013 sieht die Selbstüberwachungsverordnung Abwasser vor, dass Grundstückseigentümer Zustand und Funktionsfähigkeit ihrer Abwasseranlagen regelmäßig selbst zu überwachen haben. Die Verordnung sieht keine generelle Dichtheitsprüfungspflicht für alle privaten Abwasserleitungen vor, wie sie bis März 2013 gesetzlich gefordert war.