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Stadtteilkonferenz stößt auf positive Resonanz

12.9.2018 - Über 80 Bürgerinnen und Bürger diskutierten bei der ersten Stadtteilkonferenz, zu der das Team des Quartiersmanagements in die Stadthalle geladen hatte. Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Die Anwesenden zeigten sich sehr zufrieden mit den Plänen des Quartiersmanagements für die nächsten drei Jahre und äußerten zahlreiche Ideen für die Umsetzung.
Das Bild zeigt Besucher der Stadtteilkonferenz
Wichtig war den Teilnehmenden, unter anderem über die Verkehrsführung in der Innenstadt für Rad-, Autofahrer und Fußgänger zu diskutieren, Fahrradabstellplätze und E-Bike-Stationen zu schaffen, den Tigg als schönen Stadtplatz neu zu beleben, den Parkraum Schemm zu erhalten und zu erneuern, die „Stadt am Wasser“ in der Innenstadt sichtbar zu machen und ein Highlight zu schaffen, das als Alleinstellungsmerkmal Leute in die Stadt zieht.

Kritische Fragen wurden auch gestellt:

Viele der Pläne seien nicht neu, schon einmal da gewesen und dann doch nicht oder „nur ein bisschen“ umgesetzt worden. Wie realistisch denn die Umsetzung sei, war eine häufige Frage. Das Team des Quartiersmanagements und der Bürgermeister zeigten den Vorteil der jetzigen Situation auf. Zwar ist die Stadt nach wie vor klamm. Mit dem Quartiersmanagement sollen nun weitere Fördermittel vom Land beantragt werden, so dass Bauprojekte umgesetzt werden können.

Transparenz der Arbeit

Dem Team war es wichtig zu betonen, dass es seine Arbeit möglichst transparent gestalten wird und es ihm um eine gemeinsame Gestaltung der Innenstadt geht. Die Stadtteilkonferenz war ein guter Start dafür.

Im nächsten Schritt werden die anstehenden Maßnahmen mit der Bezirksregierung besprochen und das Integrierte Handlungskonzept fortgeschrieben. Das damit beauftragte Planungsbüro post welters & partner begleitete die Stadtteilkonferenz aktiv und wird das Konzept Anfang Oktober im Stadtentwicklungsausschuss vorstellen. Am 2. November 2018 muss das Konzept der Bezirksregierung Münster vorliegen, damit die Fördergelder für das kommende Jahr fließen.

Die Ergebnisse der Konferenz im Einzelnen sowie die Präsentation werden ab Ende nächster Woche auf der Seite des Quartiersmanagements abrufbar sein. Die Projektplakate, die auf der Konferenz diskutiert wurden, hängen in den Schaufenstern des Quartiersbüros in der Hohen Straße 25a. „Wir freuen uns über jeden, der reinkommt, um mit uns über die Projekte und eigene Ideen zu sprechen“, sagt Annika Siebert vom Quartiersmanagement-Team.

Innenstadt zukunftsfähig gestalten

Am 1. Juni 2018 hat das Team des Quartiersmanagements Datteln vom Büro StadtRaumKonzept aus Dortmund gemeinsam mit dem Büro Freiraum- und Quartiersprojekte seine Arbeit aufgenommen.

Das Bild zeigt Menschen in der Fußgängerzone in Datteln

Das Team besteht aus drei Frauen: Annika Siebert, Soziologin ist Projektleiterin, Nina Schlüter, Geografin und Ute Ellermann, Landschaftsarchitektin wollen Datteln gemeinsam dabei unterstützen, die Innenstadt zukunftsfähig zu gestalten. Grundlage ihrer Arbeit ist zunächst das Integrierte Handlungskonzept, das nun fortgeschrieben werden soll um Fördermittel beim Land für anstehende Bauprojekte zu akquirieren.

Neben der Erarbeitung der Konzeption für die kommenden Jahre stellen sich die drei zurzeit in Datteln vor und richten sich ein. Sie werden für Ihre Büro- und Sprechzeiten leerstehende Ladenlokale jeweils für einige Monate anmieten und so an wechselnden Standorten in der Innenstadt präsent sein. Der jeweilige Standort wird auf dieser Seite zu finden sein oder kann telefonisch beim Team erfragt werden.

Am 29. Juni 2018 finden Sie das Team des Quartiersmanagements beim Sommernachtsshopping mit einem Stand auf dem Neumarkt.

Vom 1. August bis 31. Dezember 2018 finden Sie das Quartiersmanagement in der Hohen Straße 25a (ehem. Tchibo).

Wenn Sie Projektideen oder Anregungen für die Innenstadt haben, sind Sie jederzeit willkommen. Öffnungszeiten und Telefon finden Sie unter Kontakt.