Regelungen Corona-Pandemie | Stadt Datteln

Aktuelle Regelungen zur Corona-Pandemie

Ab 15. Juli 2020 gelten neue Regelungen

Ab 15. Juli 2020 gelten neue die Regelungen, die zusammengefasst sind in der aktuellen Coronaschutzverordnung. Unternehmen müssen verschiedene Hygiene- und Infektionsschutzstandards beachten. Das Tragen von Masken und die Abstandsregelung bleiben Pflicht, auch in den städtischen Einrichtungen.

Aktualisiert am 20.7.2020
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Auch die neuen Regelungen sollen das öffentliche Leben wieder ein wenig weiter öffnen.

Handeln Sie bitte weiterhin besonnen und gehen Sie kein Risiko ein, halten Sie Abstand - mindestens 1,5 Meter. Bitte bleiben Sie gesund, passen Sie auf sich und Ihre Mitmenschen auf. Und halten Sie die wichtigsten Hygieneregeln ein.
 
Die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes besteht weiterhin in Geschäften, in Bussen und Bahnen und in städtischen Dattelner Einrichtungen. Ein Visier (beispielsweise aus Plexiglas) schützt nicht ausreichend wie ein eng anliegender Mund-Nasen-Schutz und ist deshalb kein Ersatz. Außer bei Personen, die einen Mund-Nasen-Schutz aus medizinischen Gründen nicht tragen können. Zusätzlich dürfen Inhaber*innen, Leiter*innen oder Beschäftigte hilfsweise ein Visier tragen, sollte das dauerhafte Tragen einer textilen Mund-Nasen-Maske zu Beeinträchtigungen führen.

Welche Einschränkungen gelten konkret für ...

... das Rathaus und die Verwaltungsnebenstellen der Stadt Datteln?
... den Handel?
... die StadtGalerie?
... Unterricht an Schulen


Rathaus und die Verwaltungsnebenstellen der Stadt Datteln

Die Mitarbeiter*innen im Rathaus und in den Nebenstellen erreichen Sie telefonisch und per E-Mail. Bitte kontaktieren Sie in allen Fällen zunächst die Verwaltung unter 02363/107-1, da sich viele Angelegenheiten telefonisch regeln lassen. Bitte nutzen Sie auch die E-Mail-Adresse verwaltung@stadt-datteln.de. Allgemeine Infos: Service-Leistungen der Stadt Datteln.





Alle Geschäfte dürfen öffnen.
 



StadtGalerie

Alle Geschäfte in der StadtGalerie dürfen öffnen.





Der Unterricht an Volkshochschulen, Musikschulen (Einzelunterricht) und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen ist im außerschulischen Bereich wieder möglich.

Weitere Infos finden Sie auf der Internetseite des NRW-Schulministeriums
 



Öffnen dürfen:
  • Spiel- und Bolzplätze (mit Auflagen)
  • Ausstellungen, Museen, Tierparks, Garten- und Landschaftsparks
  • Theater, Opern- und Konzerthäuser, Kinos und andere öffentliche oder private (Kultur-)Einrichtungen sowie Veranstaltungsbereiche im Freien unter Auflagen
  • Hallen-, Wellness-, Erlebnis- und „Spaßbäder“, Schwimmbäder, Saunen und ähnliche Einrichtungen unter den festgelegten hygienischen Auflagen

Die folgenden Einrichtungen müssen weiterhin geschlossen sein:
  • Clubs, Diskotheken und ähnliche Einrichtungen
  • Anbieter sexueller Dienstleistungen in und außerhalb von Prostitutionsbetrieben, Bordellen und ähnlichen Einrichtungen

Kontaktfreier Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport auf und in allen öffentlichen oder privaten Sportanlagen sowie im öffentlichen Raum sind unter Auflagen erlaubt. Die Ausübung von nicht-kontaktfreien Sportausübungen unter Berücksichtigung der Auflagen ist mit maximal 30 Personen erlaubt. Dabei wird besonders auf die Rückverfolgbarkeit aller anwesenden Personen hingewiesen. Bei Einhaltung der Auflagen sind bis zu 300 Zuschauer erlaubt.

Vereine, Sportvereine sowie sonstige Sport- und Freizeiteinrichtungen dürfen abgetrennte und gut zu durchlüftende Räumlichkeiten für zulässige Veranstaltungen und Versammlungen unter den geltenden Voraussetzungen zur Verfügung stellen. Darüber hinaus sind gegeben falls die festgelegten hygienischen Auflagen für die Gastronomie und die Regelungen zu den Personengruppen (maximal 10 Personen oder den Personen aus maximal 2 häuslichen Gemeinschaften) zu berücksichtigen.


Büchereien

Für Büchereien ist der Zutritt zu beschränken und nur unter strengen Schutzauflagen zu gestatten. Die Stadtbücherei ist nach dem Umzug in die Kolpingstraße seit 1. Juli 2020 weider geöffnet.





Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen, wenn sie gewährleisten, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. In den Geschäftslokalen müssen die erforderlichen Hygienemaßnahmen eingehalten werden.
 
Außerdem dürfen folgende Tätigkeiten angeboten werden bzw. dürfen die Angehörigen bestimmter Berufe ihre Tätigkeit anbieten. Bei der Durchführung sollen die jeweils aktuell geltenden Empfehlungen und Richtlinien des Robert-Koch-Instituts beachtet werden:
  • Angehörige der Heilberufe mit Approbation und sonstigen Personen, die zur Ausübung der Heilkunde gemäß § 1 des Heilpraktikergesetzes befugt sind
  • zur Versorgung erforderliche Tätigkeiten der ambulanten Pflege und der Betreuung im Sinne des Fünften, des Achten, des Neunten und des Elften Buches Sozialgesetzbuch.

Öffnen dürfen unter den festgelegten hygienischen Auflagen:

  • Friseure und Fußpflegedienste
  • Kosmetik-, Nagel- und Manikürestudios
  • Massagestudios
  • Tattoo- und Piercingstudios




In Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und ähnlichen Beherbergungsbetrieben sind Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken für Personen untersagt, die keinen Wohnsitz innerhalb der Europäischen Union, Islands, Liechtensteins, Norwegens, der Schweiz oder des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland haben.

Übernachtungsangebote in Ferienwohnungen, Ferienhäusern und auf Campingplätzen zu touristischen Zwecken sind für Personen untersagt, die keinen Wohnsitz innerhalb der Europäischen Union, in Island, Liechtenstein, Norwegen, in der Schweiz oder im Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland haben. Das gilt nicht für die Nutzung von dauerhaft angemieteten oder im Eigentum befindlichen Immobilien und von dauerhaft abgestellten Wohnwagen, Wohnmobilen usw. ausschließlich durch die Nutzungsberechtigten.
 
Bei der Beherbergung von Gästen, bei ihrer gastronomischen Versorgung sowie beim Betrieb von Gemeinschaftseinrichtungen auf Campingplätzen usw. sind die festgelegten Hygiene- und Infektionsschutzstandards zu beachten. Für zulässige Veranstaltungen und Versammlungen dürfen abgetrennte und gut zu durchlüftende Räumlichkeiten unter den geltenden Voraussetzungen zur Verfügung gestellt werden.

Reisebusreisen sind unter den festgelegten hygienischen Auflagen erlaubt.




Gastronomie

Der Betrieb gastronomischer Einrichtungen ist unter den festgelegten hygienischen Auflagen erlaubt. Dazu zählen unter anderem: Restaurants, Gaststätten, Imbisse, Mensen, Kantinen, Kneipen, Cafés. Am selben Tisch dürfen höchstens 10 Personen oder die Personen aus maximal zwei verschiedenen häuslichen Gemeinschaften sitzen. In geschlossenen Räumen muss eine Mund-Nasen-Bedeckung - außer am Sitzplatz - getragen werden.

Für zulässige Veranstaltungen und Versammlungen dürfen abgetrennte und gut zu durchlüftende Räumlichkeiten unter den geltenden Voraussetzungen zur Verfügung gestellt werden.


 
 
 
Außer dem Brautpaar und der Standesbeamtin bzw. dem Standesbeamten dürfen bei Eheschließungen im Dattelner Standesamt weitere Personen aus dem engeren Familienkreis anwesend sein. Ein Mund-Nasen-Schutz muss getragen werden (Ausnahme: Brautpaar bei der Trauung). Im Trauzimmer muss der Mindestabstand nicht beachtet werden, wenn höchstens 10 Personen oder die Personen aus maximal zwei verschiedenen häuslichen Gemeinschaften anwesend sind.

Zusammenkünfte unmittelbar vor dem Ort der Trauung sind mit maximal 150 Personen unter Auflagen erlaubt.




 

Gottesdienste sind wieder möglich.
 
Versammlungen, Zusammenkünfte und Veranstaltungen aus beruflichen, gewerblichen und dienstlichen Gründen sind innerhalb von Unternehmen, Betrieben und Behörden zulässig, soweit sie nicht aus geselligen Anlässen erfolgen.

Veranstaltungen und Versammlungen, die nicht unter besondere Regelungen der Coronaschutzverordnung fallen, sind bis zu 300 Teilnehmern unter Auflagen erlaubt. Bei mehr als 300 Teilnehmer*innen ist ein besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept erfoderlich.

Davon ausgenommen sind unter Auflagen Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz und zur Grundversorgung der Bevölkerung.

Feste mit vornehmlich geselligem Charakter sind aus einem herausragenden Anlass (z. B. Jubiläum, Hochzeits-, Tauf-, Geburtstags-, Abschluss- oder Trauerfeier) mit höchsten 150 Teilnehmer*innen zulässig. Unter Berücksichtigung von Auflagen gelten das Abstandsgebot und eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung dabei nicht.

Zulässig sind Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete mit bis zu 150 Teilnehmer*innen unter Beachtung der erforderlichen Hygienemaßnahmen. In geschlossenen Räumen ist eine einfache Rückverfolgbarkeit sicherzustellen.

Im öffentlichen Raum dürfen mehrere Personen nur zusammentreffen, wenn sie folgende Bedingungen erfüllen:
  1. Verwandte in gerader Linie, Geschwister, Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner,
  2. Personen aus maximal zwei verschiedenen häuslichen Gemeinschaften,
  3. Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen,
  4. zwingend notwendige Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen und dienstlichen sowie aus prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen,
  5. Gruppe von höchstens 10 Personen,
  6. bei der bestimmungsgemäßen Verwendung zulässiger Einrichtungen unvermeidliche Ansammlungen (insbesondere bei der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs).
In allen Fällen, wo mehrere Personen zusammentreffen und eine Rückverfolgbarkeit der anwesenden Personen von der Coronaschutzverordnung nicht angeordnet ist, müssen die anwesenden Personen für vier Wochen gewährleisten, dass die Kontaktdaten benannt werden können.

Das Picknicken ist erlaubt.

Das Grillen ist nach der Coronaschutzverordnung NRW grundsätzlich auf öffentlichen Plätzen oder in öffentlichen Anlagen wieder erlaubt. In Datteln ist es gemäß § 3 Nr. 1 der Ordnungsbehördlichen Verordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Gebiet der Stadt Datteln vom 13.10.2014 zum Schutz der Verkehrsflächen und Anlagen weiterhin untersagt.




Reiserückkehrer aus Infektionsgebieten

Reiserückkehrer aus dem Ausland oder aus inländischen Gebieten, die als besonders betroffene Gebiete ausgewiesen sind, dürfen vor Ablauf von 14 Tagen nach dem Aufenthalt bestimmte Bereiche nicht betreten. Dazu zählen unter anderem Krankenhäuser, stationäre Einrichtungen der Pflege, Kindertageseinrichtungen, Schulen und Heime, in denen überwiegend minderjährige Personen betreut werden.




 
Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, vollstationäre Einrichtungen der Pflege und Wohnformen der Eingliederungshilfe, besondere Wohnformen im Sinne des SGB XII sowie ähnliche Einrichtungen haben die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um den Eintrag von Coronaviren zu erschweren und Patient*innen und Personal zu schützen.

In den oben genannten Einrichtungen sind Besuche unter strengen Auflagen erlaubt. Öffentliche Veranstaltungen wie Vorträge, Lesungen oder Informationsveranstaltungen bleiben untersagt.

Bewohner*innen und Patient*innen der oben genannten Einrichtungen dürfen die Einrichtungen jederzeit unter Beachtung der Regelungen der Coronaschutzverordnung verlassen. Der Kontakt zu Personen außerhalb der Einrichtung muss vermieden werden.