Regelungen Corona-Pandemie | Stadt Datteln

Aktuelle Regelungen zur Corona-Pandemie

Ab 30. Mai 2020 gelten neue Regelungen

Ab 30. Mai 2020 gelten neue die Regelungen, die zusammengefasst sind in der "Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung - CoronaSchVO)". Betriebe und Unternehmen müssen verschiedene Hygiene- und Infektionsschutzstandards beachten. Das Tragen von Masken und die Abstandsregelung bleiben Pflicht, auch in den städtischen Einrichtungen.

Aktualisiert am 29.5.2020
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Auch die neuen Regelungen sollen das öffentliche Leben wieder ein wenig weiter öffnen.

Handeln Sie bitte weiterhin besonnen und gehen Sie kein Risiko ein, halten Sie Abstand - mindestens 1,5 Meter. Bitte bleiben Sie gesund, passen Sie auf sich und Ihre Mitmenschen auf. Und halten Sie die wichtigsten Hygieneregeln ein.
 
Die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes besteht weiterhin in Geschäften, in Bussen und Bahnen und in städtischen Dattelner Einrichtungen. Ein Visier (beispielsweise aus Plexiglas) schützt nicht ausreichend wie ein eng anliegender Mund-Nasen-Schutz und ist deshalb kein Ersatz. Außer bei Personen, die einen Mund-Nasen-Schutz aus medizinischen Gründen nicht tragen könen. Zusätzlich dürfen Inhaber, Leiter oder Beschäftigte hilfsweise ein Visier tragen, sollte das dauerhafte Tragen einer textilen Mund-Nasen-Maske zu Beeinträchtigungen führen.

Welche Einschränkungen gelten konkret für ...

... das Rathaus und die Verwaltungsnebenstellen der Stadt Datteln?
... den Handel?
... die StadtGalerie?
... Unterricht an Schulen


Rathaus und die Verwaltungsnebenstellen der Stadt Datteln

Die Mitarbeiter*innen im Rathaus und in den Nebenstellen erreichen Sie telefonisch und per E-Mail. Bitte kontaktieren Sie in allen Fällen zunächst die Verwaltung unter 02363/107-1, da sich viele Angelegenheiten telefonisch regeln lassen. Bitte nutzen Sie auch die E-Mail-Adresse verwaltung@stadt-datteln.de. Allgemeine Infos: Service-Leistungen der Stadt Datteln.





Alle Geschäfte dürfen öffnen.
 



StadtGalerie

Alle Geschäfte in der StadtGalerie dürfen öffnen.




Am Montag, 20. April 2020, öffnen in NRW zunächst die weiterführenden Schulen für Schulleitungen und Lehrer*innen, damit der Schulbetrieb vorbereitet werden kann. Ab Donnerstag, 23. April 2020, können ausschließlich die Schüler*innen, die in diesem Schuljahr einen Abschluss machen möchten, wieder in die Schulen. Ab dem 7. Mai 2020 sollen auch die Grundschulen zunächst nur für die vierten Klassen ihren Betrieb wieder aufnehmen. Die weiteren Klassen sollen ab 11.5.2020 in einem rollierenden System folgen.

Der Unterricht in Volkshochschulen, Musikschulen (Einzelunterricht) und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen ist im außerschulischen Bereich wieder möglich.



Öffnen dürfen:
  • Spiel- und Bolzplätze (mit Auflagen)
  • Ausstellungen, Museen, Tierparks, Garten- und Landschaftsparks
  • Theater, Opern- und Konzerthäuser, Kinos und andere öffentliche oder private (Kultur-)Einrichtungen sowie Veranstaltungsbereiche im Freien unter Auflagen

Die folgenden Einrichtungen müssen weiterhin geschlossen sein:
  • Bars, Clubs, Diskotheken, Theater
  • sexuelle Dienstleistungen in und außerhalb von Prostitutionsbetrieben, Bordellen und ähnlichen Einrichtungen
  • Hallen-, Wellness-, Erlebnis- und „Spaßbäder“ (unter Ausnahme von Bahnen-Schwimmbecken) Schwimmbäder, Saunenas und ähnliche Einrichtungen

Kontaktfreier Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport auf und in allen öffentlichen oder privaten Sportanlagen sowie im öffentlichen Raum sind unter Auflagen erlaubt. Unter Berücksichtigung der Auflagen ist im Freien auch mit maximal 10 Personen oder den Personen aus maximal 2 häuslichen Gemeinschaften die Ausübung von nicht-kontaktfreien Sportausübungen wieder erlaubt. Bei Einhaltung der Auflagen sind auch wieder bis zu 100 Zuschauer erlaubt. Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen zum Zwecke der Geselligkeit bleiben über 10 Personen oder den Personen aus maximal 2 häuslichen Gemeinschaften verboten.'


Büchereien

Für Büchereien ist der Zutritt zu beschränken und nur unter strengen Schutzauflagen zu gestatten. Die Stadtbücherei ist seit 16.3.2020 wegen des Umzugs in die Kolpingstraße geschlossen.





Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen, wenn sie gewährleisten, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Die Geschäftslokale müssen die erforderlichen Hygienemaßnahmen einhalten.
 
Außerdem dürfen folgende Tätigkeiten angeboten werden bzw. dürfen die Angehörigen bestimmter Berufe ihre Tätigkeit anbieten. Bei der Durchführung sollen die jeweils aktuell geltenden Empfehlungen und Richtlinien des Robert-Koch-Instituts beachtet werden:
  • Angehörige der Heilberufe mit Approbation und sonstigen Personen, die zur Ausübung der Heilkunde gemäß § 1 des Heilpraktikergesetzes befugt sind
  • zur Versorgung erforderliche Tätigkeiten der ambulanten Pflege und der Betreuung im Sinne des Fünften, des Achten, des Neunten und des Elften Buches Sozialgesetzbuch
  • mobile Frühförderung sowie Therapiemaßnahmen im Rahmen der Frühförderung nach dem Neunten Buch Sozialgesetzbuch, die als Einzelmaßnahmen in Kooperationspraxen stattfinden.

Öffnen dürfen:





In Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und ähnlichen Beherbergungsbetrieben sind Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken für Personen untersagt, die keinen Wohnsitz innerhalb der Europäischen Union, Islands, Liechtensteins, Norwegens, der Schweiz oder des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland haben.

Übernachtungsangebote in Ferienwohnungen, Ferienhäusern und auf Campingplätzen zu touristischen Zwecken sind für Personen untersagt, die keinen Wohnsitz innerhalb der Europäischen Union, Islands, Liechtensteins, Norwegens, der Schweiz oder des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland haben. Das gilt nicht für die Nutzung von dauerhaft angemieteten oder im Eigentum befindlichen Immobilien und von dauerhaft abgestellten Wohnwagen, Wohnmobilen usw. ausschließlich durch die Nutzungsberechtigten.
 
Bei der Beherbergung von Gästen, bei ihrer gastronomischen Versorgung sowie beim Betrieb von Gemeinschaftseinrichtungen auf Campingplätzen usw. sind die in der Anlage zu dieser Verordnung festgelegten Hygiene- und Infektionsschutzstandards zu beachten. Räumlichkeiten für Veranstaltungen, Versammlungen und Zusammenkünfte mit und ohne gastronomischen Service dürfen Dritten bis auf Weiteres nur unter den Voraussetzungen des § 14 der Coronaschutzverordnunng bereitgestellt oder von diesen genutzt werden.
 
Unzulässig ist auch der Betrieb von Saunen, Whirlpools, Freizeit-, Wellness- und Spaßschwimmbädern. Hallenschwimmbecken dürfen nur zum Bahnenschwimmen und zur Wassergymnastik mit jeweils 2 Metern Mindestabstand genutzt werden.

Reisebusreisen sind unter den festgelegten hygienischen Auflagen erlaubt.




Gastronomie

Der Betrieb gastronomischer Einrichtungen ist unter den festgelegten besonderen hygienischen Auflagen erlaubt. Dazu zählen unter anderem: Restaurants, Gaststätten, Imbisse, Mensen, Kantinen, Kneipen, Cafés. Am selben Tisch dürfen höchstens 10 Personen oder die Personen aus maximal zwei verschiedenen häuslichen Gemeinschaften sitzen. In den geschlossenen Räumen muss eine Mund-Nasen-Bedeckung außer am Sitzplatz getragen werden.



 
 
 
Außer dem Brautpaar und der Standesbeamtin bzw. dem Standesbeamten dürfen bei Eheschließungen im Dattelner Standesamt weitere Personen aus dem engeren Familienkreis anwesend sein. Ein Mund-Nasen-Schutz muss getragen werden (Ausnahme Brautpaar bei der Trauung). Im Trauzimmer muss der Mindestabstand nicht beachtet werden, wenn höchstens 10 Personen oder die Personen aus maximal zwei verschiedenen häuslichen Gemeinschaften anwesend sind




 

Gottesdienste sind wieder möglich.
 
Alle anderen öffentlichen und privaten Veranstaltungen wie Geburtstagsfeiern, Polterabende, Vorträge, Lesungen und Informationsveranstaltungen sind untersagt. Davon ausgenommen sind Veranstaltungen zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung. Gestattet sind unter anderem Aufstellungsversammlungen zur Kommunalwahl oder Blutspendetermine, Lehr- und Praxisveranstaltungen und Prüfungen an Hochschulen sowie Prüfungen, durch die ein kirchlicher oder staatlicher Studiengang abgeschlossen wird.

Zulässig sind Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete unter Beachtung der erforderlichen Hygienemaßnahmen und Abständen zwischen den Trauergästen.

Im öffentlichen Raum dürfen mehrere Personen nur zusammen treffen, wenn sie folgende Bedingungen erfüllen:

  1. Verwandte in gerader Linie, Geschwister, Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner,
  2. Personen aus maximal zwei verschiedenen häuslichen Gemeinschaften,
  3. Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen,
  4. zwingend notwendige Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen und dienstlichen sowie aus prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen,
  5. Gruppe von höchstens 10 Personen,
  6. bei der bestimmungsgemäßen Verwendung zulässiger Einrichtungen unvermeidliche Ansammlungen (insbesondere bei der Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs).
In allen Fällen, wo mehrere Personen zusammentreffen und eine Rückverfolgbarkeit der anwesenden Personen von der Coronaschutzverordnung nicht angeordnet ist, müssen die anwesenden Personen für vier Wochen gewährleisten, dass die Kontaktdaten benannt werden können.

Das Picknicken ist erlaubt.
 
Das Grillen auf öffentlichen Plätzen oder in öffentlichen Anlagen bleibt untersagt.




Reiserückkehrer aus Infektionsgebieten

Reiserückkehrer aus dem Ausland oder aus inländischen Gebieten, die als besonders betroffene Gebiete ausgewiesen sind, dürfen vor Ablauf von 14 Tagen nach dem Aufenthalt bestimmte Bereiche nicht betreten. Dazu zählen unter anderem Krankenhäuser, stationäre Einrichtungen der Pflege, Kindertageseinrichtungen, Schulen und Heime, in denen überwiegend minderjährige Personen betreut werden.




 
Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, vollstationäre Einrichtungen der Pflege und Wohnformen der Eingliederungshilfe, besondere Wohnformen im Sinne des SGB XII sowie ähnliche Einrichtungen haben die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um den Eintrag von Coronaviren zu erschweren und Patienten und Personal zu schützen.

In den oben genannten Einrichtungen sind Besuche unter strengen Auflagen wieder erlaubt. Öffentliche Veranstaltungen wie Vorträge, Lesungen oder Informationsveranstaltungen bleiben untersagt.

Bewohner*innen und Patient*innen der oben genannten Einrichtungen dürfen die Einrichtungen jederzeit unter Beachtung der Regelungen der Coronaschutzverordnung verlassen. Der Kontakt zu Personen außerhalb der Einrichtung muss vermieden werden.