Bauordnung

Sicherheit für Bauherren

Wer ein Gebäude neu baut, ändert oder anders nutzen will, benötigt in der Regel eine Baugenehmigung (§ 60 BauO NRW 2018). Das Baugenehmigungsverfahren dient der Sicherheit der späteren Nutzer, der Nachbarn, Passanten und Besucher. Dem Bauherrn gibt es Rechts- und Investitionssicherheit. Das Genehmigungsverfahren dient dazu, unterschiedliche Rechte, Bedürfnisse und Sicherheitsanforderungen unparteiisch abzuklären - zum Wohle eines geregelten Miteinanders.

Das Bild zeigt ein Wohnhaus in Datteln.

Form und Inhalt eines Bauantrages sind gesetzlich vorgeschrieben. Für alle nach der Landesbauordnung genehmigungspflichtigen Vorhaben müssen landeseinheitliche Formulare verwendet werden. Diese Formulare erhalten Sie kostenlos in einfacher Ausfertigung im Rathaus (weitere erforderliche Ausfertigungen können kopiert werden). Selbstverständlich stehen Ihnen die Antragsformulare für Baugenehmigungen auch online zur Verfügung.

Der Bauantrag wird direkt bei der unteren Bauaufsichtsbehörde - also bei der Stadtverwaltung Datteln - eingereicht. Er ist gebührenpflichtig. Zunächst prüfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bauordnung die Bauvorlagen innerhlab von zwei Wochen auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Anschließend stellt sie fest, welche weiteren Entscheidungen, Stellungnahmen oder Gutachten anderer Stellen eingeholt werden müssen. Dieses Vorverfahren endet mit der Eingangsbestätigung, dem Nachfordern von Unterlagen oder der Zurückweisung.

Bauvorlagen für die Errichtung und Änderunge von Gebäuden müssen von einem bauvorlagenberechtigten Entwurfsverfasser (Architekten oder bauvorlagenberechtigte Ingenieure) bearbeitet und unterschrieben sein (§ 67 + 70 (3) BauO NRW 2018). Auf eine Bauvorlagenberchtigung kann nur bei Vorhaben gemäß § 67 (2) BauO NRW 2018 verzichtet werden.

Weitere Informationen wie Ansprechpartner finden Sie auf der Seite des Fachdienstes Bauordnung.